GASTBEITRAG: IST DIE #AFD EIN SÖLDNERHAUFEN ODER EINE #ALTERNATIVE?

Heute erreichte uns ein weiterer interessanter #Gastbeitrag, den wir aus aktuellem Anlass gerne veröffentlichen:

“Ein gutes Produkt muss man nicht bewerben – es verkauft sich von selbst. Diese alte Weisheit der #Ökonomie gilt vom Schokoriegel über die Waschmaschine bis hin zum Luxusklasse-Wagen, aber auch für #Bewegungen, #Trends und eben auch für #Parteien. Nun mag man sich die aktuellen #Wahlumfragen anschauen und bemerken, dass die #AfD eben nicht mehr der #Verkaufsschlager ist, der er mal war, während insbesondere Sozen- und #Grüne- wieder oder stetig zulegen. Mit Sicherheit haben die beiden letztgenannten nicht das Rad neu erfunden, aber scheinbar ist deren Produkt besser verpackt. Möglicherweise ist aber auch das #Personal-Tableau ansprechender und vielleicht auch ehrlicher?

Zu jedem Schulwettkampf, zu Fußballspielen aller Kreisklassen und selbst zum Blockflötespielen auf dem Weihnachtsmarkt schickt man stets die Besten, aber schickt auch die AfD die Besten Richtung Brüssel und Straßburg oder doch eher den in der Überschrift erwähnten Söldnerhaufen?

Vorab zur Definition des Söldners. Wikipedia schreibt dazu „Ein Söldner ist ein gegen Bezahlung (Sold) angeworbener, zumeist zeitlich befristet dienender und durch Vertrag gebundener (…).“ Mag man der #Alternative für #Deutschland unterstellen, dass sie Personen zu #Abgeordneten machen möchte, die auf irgendwelchen Pay-Lists stehen? Schwer vorzustellen, da die AfD doch vor allem eins sein wollte – eine Alternative! Und vor allem ist sie angetreten, weil sie anders sein und aus den Herzen und Mündern der Bürger sprechen wollte.

Durch eins fällt die AfD aber in den letzten Monaten immer wieder auf – und das sind #Finanz- und #Spendenskandale. Nun ist es selten so, dass vermeintliche #Spender eher selten Geld in Briefkästen werfen, weil der Besitzer des Briefkastens so ein feiner Kerl ist. Spender, zumal #Großspender, versprechen sich stets etwas davon, wenn sie sich von ihrem sauer verdienten Geld trennen, wo wir wieder bei der Erklärung von Wikipedia wären.

Geben wir aber nichts auf Vermutungen, sondern schauen uns die Auffälligkeiten an, die in den letzten Monaten die Zeitungen gefüllt haben. Wer mit wem und woher?

Platz 1 der #Europaliste der AfD nimmt Prof. Jörg #Meuthen ein, der die Medien unlängst mit einem Spendenskandal durch die #Goal AG aus der Schweiz beschäftigte. Platz 2 der Steiger und Kumpel aus dem #Ruhrgebiet, Guido #Reil, der ebenfalls von der Goal AG begünstigt wurde und gleichzeitig noch Kolumnist in einer Zeitung ist, die ebenfalls im weiteren Zusammenhang mit den Schweizer Gönnern steht. Platz 3, Ex-CDUler Maximilian #Krah, bösartig auch Schampus-Maxe genannt, mit Verbindungen zur #Pius-#Brüderschaft, der ebenfalls mit dem Deutschland-Kurier in Verbindung steht. Auch Dr. Nicolaus #Fest, Listenplatz 6, schreibt seit 1 ½ Jahren fleißig für den Deutschland-Kurier und man sah ihn auch schon auf Fotos zusammen mit David #Bendels posieren. Schließlich auf Platz 13, als noch mögliche zukünftige Abgeordnete, Frau Dr. Verena #Wester, die als #Mitarbeiterin von Stefan #Keuter (MdB) ebenfalls durch diesen, eine sehr eindeutige Nähe zum Deutschland Kurier und Davis Bendels aufweist.

Fünf von 13 sind schon eine sehr stramme Stammbesetzung einer möglichen #Landesgruppe im #EU-Parlament, die mehr oder minder mit dem Deutschland Kurier, der Goal AG oder dem „Verein zur Erhaltung der #Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen #Freiheiten“ verb(e)ndelt sind.

Inwieweit die #Bürger und #Wähler diese Auffälligkeiten am 26.Mai gutheißen werden, mag man mit einem großen Fragezeichen beantworten. Der Geruch des #Söldners könnte am #Wahltag über dem #Wahlscheinen schweben. Zumindest machen Meuthen, Reil und Wester keinen guten Eindruck, wenn sie in der Nähe von dubiosen Spendenskandalen zu verorten sind.

Wenn dazu noch auf Platz 10 Gunnar #Beck auftaucht, der offenbar mediale Probleme mit seiner Titelbezeichnung hat, dann mag das auch nicht gerade förderlich für ein gutes Abschneiden am Wahltag sein. Zumal dieser Gunnar Beck wie Phönix aus der Asche auf den scheinbar sicheren Listenplatz 10 gewählt wurde und den selbst #Parteimitglieder aus #NRW niemals vorab gesehen, geschweige denn von ihm je etwas gehört haben.

Selbst so manches AfD-#Mitglied stellt sich mittlerweile die Frage, wer da auf den #Europawahlversammlungen auserkoren wurde – und wofür und für wen sie überhaupt ihre #Freizeit investieren, um #Plakate zu hängen und um #Infostände abzuhalten. Für eine Alternative? Für diejenigen, die es besser machen wollten? Oder für den „Mut zur #Wahrheit!“, den Parteislogan, der so eigenartig klingt in Zeiten von Spendenskandalen, ultrarechtem Geblöke, Titelproblemen und parteiinternen Streitigkeiten.“

Bildquelle: playcentral.de

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