DAS LOGISCHE ERGEBNIS DES #AFD-#MITGLIEDERENTSCHEIDS: #BETRUG ODER „#PARTEI DER GRENZDEBILEN“?

Der #Mitgliederentscheid der #AfD für #Mitgliederparteitage ist mit großem Aufwand durchgeführt und mit einem „offiziellen Ergebnis“ – kommuniziert durch den #Bundesvorstand in einer öffentlichen #Presseerklärung sowie in zwei kurz aufeinander folgenden Emails an die #Mitglieder (liegen #Abakus News vor) – formal abgewickelt und beendet worden.

So weit, so gut. Könnte man meinen. Und die #Funktionäre sowie #Mandatsträger könnten nunmehr wieder beruhigt und tiefenentspannt zu ihrer Kerntätigkeit, der Bewahrung der parteiinternen #Macht, den üblen Spaltungs- und Ränkespielen gegen Andersdenkende, #Parteiausschlüsse oder #Suspendierungen von „störenden“ Mitgliedern und natürlich dem Scheffeln und Verschwenden von #Steuergeldern übergehen.

So einfach ist es aber dann doch nicht, zumindest dann, wenn man sich die Mühe macht, über dieses „Ergebnis“ kurz nachzudenken: Der Mitgliederentscheid hat nämlich dramatische Konsequenzen (vor allem auch in der #Öffentlichkeit und damit in der #Wählerschaft), die die #Beutegemeinschaft rund um „#Spenden-#Meuthen“, von #Storch, #Haug & Co. möglicherweise noch gar nicht erkennen, besser verdrängen bzw. die sie wissentlich (auftragsgemäß?) in Kauf nehmen.

Denn dieses „Ergebnis“ ändert zunächst Inhaltlich vieles – es macht die AfD zu einer #Partei, die ganz objektiv eine völlig andere „DNA“ besitzt, als es zum Zeitpunkt ihrer Gründung in 2014 und auch in dem von Mitgliedern noch entschiedenen „#Grundsatzprogramms“ des letzten basisdemokratischen #Bundesparteitages in #Stuttgart verankert ist. Die AfD verliert einen wesentlichen – vielleicht den entscheidenden – Teil ihres nach außen im „#Parteienmarkt“ kommunizierten „#Markenkerns“: #Basisdemokratie und #Subsidiarität gehören mit dem Ergebnis des Mitgliederentscheids endgültig der Vergangenheit an. Entsprechende Forderungen der Partei – auch nach „direkter #Demokratie“ oder „#Volksentscheiden nach schweizer Vorbild“ – sind unverzüglich aus der Programmatik zu streichen. Die Partei kann derartige Positionen nicht mehr glaubwürdig vertreten. Denn es ist ein Treppenwitz, wenn man lautstark entsprechende Forderungen stellt, selbst aber genau gegenteilig agiert und faktisch als #Kaderpartei organisiert ist. Oder will man etwa die #Wähler weiterhin dreist anlügen und vorsätzlich täuschen?

Apropos „lügen“ bzw. „täuschen“: Nach dem Ergebnis des Mitgliederentscheids entbrannte sofort innerparteilich eine hitzige Diskussion, ob das „offizielle“ Ergebnis nicht ein schlichter #Wahlbetrug sein könnte. Und auf eine entsprechende #Mauschelei, die #Abakus News bereits im Vorfeld angesichts der vom Bundesvorstand eingesetzten Akteure erwartet hatte (https://abakusdotnews.wordpress.com/2020/06/13/afd-mitgliederentscheid-die-willfaehrigen-meuthen-lakaien-flak-walczak-und-waldheim-sollen-jetzt-das-richtige-ergebnis-liefern/), deutet tatsächlich vieles hin.

An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Den #Straftatbestand der „#Wahlfälschung“ (§107 ff. StGB) müssen die Verantwortlichen nicht fürchten – denn das #Strafrecht bezieht sich ausschließlich auf öffentliche (staatliche) #Wahlen, etwa Landtags- oder #Bundestagswahlen. „#Unregelmäßigkeiten“ bei einer parteiinternen Mitgliederabstimmung müssten parteiintern über die #Schiedsgerichte untersucht, festgestellt und ggf. sanktioniert werden. Geradezu ein Freibrief für die „Beutegemeinschaft“ – haben sie doch in der AfD auch die Schiedsgerichte im Griff. Potentielle Wahlfälschung wird demnach nicht sanktioniert werden, selbst wenn ein Mitglied auf die Idee käme, gegen das Ergebnis zu klagen. Es lebe die vermeintliche „#Rechtsstaatspartei AfD“!

Warum aber ist von einer „Wahlfälschung“ mit hoher Wahrscheinlichkeit auszugehen? Neben den Unplausibilitäten in den öffentlichen Darstellungen des Bundesvorstands (Presseerklärung und Mitglieder-Emails, etwa schlichte „Additionsfehler“) hilft dabei einfache Mathematik, eine minimales logisches Verständnis sowie die Kenntnis der erforderlichen Abläufe: Nach öffentlichen Darstellung von Beteiligten, die in die Auszählung involviert waren, dauerte die Ermittlung des Ergebnisses von Freitag, 12.06.2020 (ab etwa 18.00 Uhr bis 02.00 Uhr), über Samstag, 13.06.2020 (ca. 09.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr), Sonntag, 14.06.2020 (ca. 09.00 Uhr bis 24.00 Uhr) und schließlich Montag, 15.06.2020 (0.00 Uhr bis ca. 02.30 Uhr). Einzelne berichten, dass am Freitag überhaupt nicht ausgezählt wurde (das würde die nachfolgenden Berechnungen noch kritischer machen)! Insgesamt waren offenbar ca. 50 Personen in den Auszählungsprozess permanent involviert (akkreditiert), an 16 Laptops wurde in Gruppen a 2 Personen („Vier-Augen-Prinzip“) der Zugriff auf den #Parteimanager und damit der Abgleich mit den Mitgliederdaten gewährleistet. Dies wird zumindest den Mitgliedern „verkauft“.

Berechnet man nunmehr die insgesamt zur Verfügung stehende maximale Zeit – und dabei sind noch keine Unterbrechungen, Pausen, Toilettengänge o.ä. berücksichtigt, die alle angegebenen teilnehmenden Personen in der genannten Zeit mit Sicherheit in Anspruch genommen haben – standen demnach insgesamt maximal 38,5 Stunden (= 2.310 Minuten) für das Sortieren, Öffnen der einzelnen Postsendungen, Inaugenscheinnahme der Unterlagen, Prüfung der Vollständigkeit, Datenabgleich mit dem Parteimanager, Klärung von Unklarheiten, Bewertung der Gültigkeit, Gesamtauszählung, Entscheidungen der Wahlkommission, Feststellung des Ergebnisses etc. zur Verfügung.

Für die nach offiziellen Angaben 12.239 eingegangenen Wahlbriefe bedeutet dies, dass alleine auf die 16 Laptop-Plätze rechnerisch ca. 765 Wahlbriefe bei Gleichverteilung auf jeden Auszählungsplatz im gesamten Auszählungszeitraum entfallen würden. In der zur Verfügung stehenden Zeit von maximal 2.310 Minuten (s.o.) würde dies bedeuten, dass bei einer durchgängigen und vor allem konstanten (!) Prüfungs- und Auszählungsleistung (identisch an allen 16 Laptop-Plätzen) für eine einzelne Prüfung exakt 3,02 Minuten (3 Minuten – 12 Sekunden) benötigt werden würden. Wer den Parteimanager kennt weiß, dass alleine der Datenabgleich diese Zeit in Anspruch nimmt! Und unter Berücksichtigung der Pausen, der Rüstzeiten beim Zähleraustausch sowie unterschiedlich hoher Leistung der Auszählenden reduziert sich der „Prüfungs- und Auszählungsvorgang“ pro Wahlsendung auf deutlich unter 2 Minuten! Aus unserer Sicht: Absolut unmöglich!

Selbst wenn man unterstellt, dass nach einer vorgeschalteten kritischen und detaillierten „Zulassungsprüfung“ aller Unterlagen (die ebenfalls Zeit in Anspruch nimmt!) „nur“ 10.108 Wahlbriefe auch nach Prüfung und Aussortierung in die eigentliche zeitintensive Auszählung und Prüfung kamen, würde dies bedeuten, dass an jedem der 16 Laptop-Plätzen in der verfügbaren Zeit (ohne Berücksichtigung des entstehenden Aufwands der Vorprüfung auf Gültigkeit sowie der Aussortierung sowie der genannten Unterbrechungen, Pausen etc.!) immerhin rechnerisch ca. 632 Wahlunterlagen geprüft worden sein sollen. Dies würde die durchschnittlich maximal mögliche „Bearbeitungszeit“ – ebenfalls unter den o.g. Einschränkungen – auf maximal 3,66 Minuten (3 Minuten – 39,6 Sekunden) erhöhen. Auch das erscheint aus unserer Sicht schlichtweg unrealistisch.

Selbst wenn man aber blauäugig den Veröffentlichungen des AfD-Bundesvorstands sowie den öffentlichen Beteuerungen von Teilnehmern (als Beispiel Martina #Böswald aus Baden-Württemberg: https://www.facebook.com/martina.boswald) Glauben schenkt und keine „Wahlfälschung“ annimmt, entgegen den mathematischen Wahrscheinlichkeiten sowie der Logik in Verbindung mit dem gesunden #Menschenverstand tatsächlich davon ausgeht, dass es sich bei der Auszählung um ein „korrektes“ Wahlergebnis handelt, so bleibt sodann nur noch eine Konsequenz: Die ehemalige „Professoren-Partei“ ist offenbar zu einer „Partei der Grenzdebilen“ geworden.

Denn selbst wenn – und das schreibt selbst die Funktionärin Böswald bei #Facebook ganz öffentlich – tatsächlich 2.131 abstimmende Mitglieder aus der Gesamtheit von 12.239 (17,41%) intellektuell einfach nicht in der Lage waren, eine ordnungsgemäße Abstimmung (korrektes bzw. vollständiges Rücksenden der Wahlunterlagen, fehlerfreies Ausfüllen des Wahlscheines u.ä.) vorzunehmen, dann haben sich in der AfD offensichtlich aktuell Personen versammelt, bei denen man ernsthafte Zweifel an der #Geschäftsfähigkeit anmelden müsste (Quoten von ungültigen Stimmen liegen nach der Gaußschen Normalverteilung – für Interessierte nachzulesen unter https://de.m.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung – mathematisch bei 1%-2%; höchster jemals in Deutschland ausgewiesener Wert ungültiger Stimmen waren bislang ca. 4% bei einem komplizierten #SPD-Mitgliederentscheid).

Dann kann man künftig mit „amtlich festgestelltem“ Nachweis des Bundesvorstands die AfD als „Partei der Grenzdebilen“ bezeichnen? Ob dieses offizielle Zeugnis der eigenen Führungsspitze sowie zahlreicher Funktionäre den Mitgliedern gefallen wird?

Beide, nur denkbaren Möglichkeiten, machen die AfD aber für die breite deutsche Wählerschaft schlicht unwählbar: Denn wer gibt realistisch seine Wählerstimme potentiellen Betrügern? Und wer wählt ernsthaft Grenzdebile in die Parlamente?

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