#PARTEITAG ODER DOCH EHER #BETRIEBSVERSAMMLUNG? #AFD-#BEZIRKSVERBAND #KÖLN „WÄHLTE“ AM 24.11.2020 #BUNDESDELEGIERTE IN #EUSKIRCHEN

Der Ort und der Termin war #AbakusNews bereits lange bekannt, aufgrund der politischen Bedeutungslosigkeit der #AfD #NRW im allgemeinen sowie dem #Bezirksverband #Köln – man betrachte nur die letzten verheerenden #Kommunalwahl-Ergebnisse – im besonderen besitzen solche aus basisdemokratischer Sicht äußerst fragwürdige #Demokratie-Inszenierungen schon längst keinen Nachrichtenwert mehr. Warum sollte man demnach einem Treffen dieser Art und mit diesen überwiegend ominösen Politik-Figuren unnötig Aufmerksamkeit schenken und sie damit aufwerten? Muss doch eigentlich nicht sein.

Aber es gab dann doch noch etwas Interessantes zu berichten, daher ein entsprechender Bericht. Dazu im weiteren Verlauf des Textes mehr.

Es sollte also am 24.11.2020 im Bezirksverband Köln mal wieder nach typischer AfD NRW-Manier „gewählt“ werden und etwa 130 Personen versammelten sich zu einem #Bezirksparteitag im City-Center #Euskirchen. Wie immer gab es im Vorfeld die üblichen „Unsauberkeiten“ – #Ersatzdelegierte wurden etwa von einem Kreissprecher mit dem Hinweis „ausgeladen“, sie würden nicht benötigt (es bestand wohl Unsicherheit, ob sie „richtig“ abstimmen würden), obwohl der Kreisverband nicht vollständig vertreten war – oder Einladungen mit #Tagesordnung erreichten erst wenige Stunden vor dem Versammlungstermin den Delegierten. Ist doch egal – spielt doch ohnehin keine Rolle, wenn bereits alle Ergebnisse vorher feststehen und sämtliche Ämter und Funktionen bereits verteilt sind. Dann kann man sich die Zeit eigentlich auch sparen. Und im warmen heimischen Wohnzimmer bleiben. Höhepunkt dieser pseudo-demokratischen Farce am vergangenen Dienstag in Euskirchen war übrigens das „Verlesen“ der bereits ausgekungelten #Bundesdelegierten durch einige Kreissprecher – und das natürlich vor der eigentlichen Wahl. Wieder mal Realsatire mit Schenkelklopfer.

Die „#Betriebsversammlung“ in #Euskirchen – die Mehrzahl der Anwesenden leben hauptberuflich von der #Partei bzw. besitzen ein #Mandat oder einen #Arbeitsvertrag bzw. sind anderweitig wirtschaftlich abhängig – begann dann auch relativ pünktlich. Sparen wir uns die üblichen Peinlichkeiten, Standard-Fremdschäm-Aktionen und intellektuellen Unzulänglichkeiten und kommen zum interessanten Punkt des Abends: Einer „#Resolution“.

Man stelle sich vor: Die Apolitischen und Inkompetenten des Bezirksverbands Köln – allen voran der parteiintern aufgrund seiner totalitären „Führung“;mittlerweile als „#Mussolini“ bezeichnete #Landessprecher Rüdiger #Lucassen, der „Holzfäller mit Weiterbildung“ Andreas #Keith oder der von rechtsextremistischen Mitarbeitern umrahmte, angebliche „#Patriot“ und „Jurist“ Roger #Beckamp – wagen es allen Ernstes, sich in bundespolitische Angelegenheiten der #Bundestagsfraktion einzumischen. Dinge, von denen diese überwiegend intellektuell Benachteiligten nicht die Spur einer Ahnung besitzen.

Formal wurde der als „Mister Nichtbehandlung“ bzw. „Ende-der-Debatte“-Clown Thomas #Kunze mal wieder vorgeschickt (in Partei-Insider-Kreisen auch „Die Zahnfee“ genannt), der dann diesmal keine peinlichen Fragen an ungeliebte Kandidaten stellte, sondern mit Inbrunst eine „#Resolution“ (Text siehe unten) vorbrachte, die sich frontal gegen die MdBs Carsten #Hilse (#Sachsen), Petr #Bystron (#Bayern) und vor allem Udo #Hemmelgarn (NRW) richtete. Letztgenannter steht im Mittelpunkt des Interesses der Erfolglosen, weil er u.a. als #Bezirkssprecher #Detmold gemeinsam mit Steffen #Christ (#Münster) im Interesse der Partei offenen Widerstand gegen den unsäglichen Lucassen-Versager-Landesvorstand praktiziert.

Diese impertinente „Resolution“ – gerade von den Leistungs- und Erfolglosen – ist gespickt mit Unwahrheiten und Dreistigkeiten (man fragt sich vor allem, wo es in NRW zu einem „Fortschritt“ gekommen sein soll, wenn ehemals mitgliederstarke Kreisverbände wie der Rhein-Sieg-Kreis von über 250 Mitgliedern auf 189 zusammenschrumpfen und es überhaupt keine Aktiven für die dringend erforderliche Parteiarbeit mehr gibt) und gipfelte in der Forderung, dass alle drei MdBs die Partei verlassen sollten. Dabei würde es der AfD NRW viel besser zu Gesicht stehen, wenn 90% der auf dieser „Betriebsversammlung“ anwesenden weichgespülten Figuren schnellstmöglich aus der AfD austreten würden! Das kommunale Landesergebnis würde sich in kürzester Zeit glatt verdoppeln.

Zurück zur „Resolution“. Auf Bundesebene hatte bereits der mit niedlichem „Zöpfchen“ (modern vor etwa 30 Jahren) ausgestattete Fabian #Jacobi unterstützt durch den Staatsdiener Jörg #Schneider (Berufsschullehrer) den Sturm auf die eigenen Leute als „#Feindzeuge“ angeführt (Abakus News hatte berichtet: https://abakusdotnews.wordpress.com/2020/11/24/steht-die-afd-vor-einem-parteiverbot-lacherliche-altparteien-inszenierung-in-aktueller-stunde/). In Euskirchen hielt er sich vordergründig zurück und beließ es dabei, dass andere sich blamierten. Allen voran „Mussolini“ Lucassen, der den Antrag der „Zahnfee“ mit nachdrücklicher Inbrunst und tiefer Überzeugung vehement unterstützte. Es entbrannte daraufhin eine lebhafte Diskussion, in dessen Rahmen insbesondere ein übergewichtiger, langhaariger Mitarbeiter der #Landtagsfraktion aus dem Oberbergischen Kreis, der seit Jahren im gleichen unpassenden Anzug und abgelaufenen Ansätzen auftritt, mehrfach mit unflätigen Beleidigungen auch unterhalb der Gürtellinie gegenüber „Parteifreunden“ aus dem Rahmen fiel.

Bei Lucassen stellt sich ohnehin die Frage, wer den Ex-Oberst im Hintergrund innerparteilich steuert und vor allem dem inhaltsleeren und wenig charismatischen „Führer“ – neben seinem kleinen „Helferlein“ Matthias #Helferich aus #Dortmund – wohl als „Stichwortgeber“ fungiert. Vermutlich agieren nach Informationen aus parteiinternen Kreisen hier sowohl der politisch seit 2017 im Düsseldorfer #Landtag unglücklich agierende Fraktionsgeschäftsführer Markus #Wagner (5.000 Euro Zuschlag für nichts) als auch der wohl für den Landesverband historisch schädlichste Politik-Darsteller Andreas #Keith, der sich neben seinem „kläglichen“ Zubrot als MdL ebenfalls zusätzlich gut EUR 5.000 als „Parlamentarischer Geschäftsführer“ leistungslos gönnt und jetzt auch noch kommunal – in #Leverkusen – weitere #Steuergelder sinnlos verschwendet. Neben dem Kommunal-Salär interessierte sich Keith nach Informationen aus dem Stadtrat Leverkusen unmittelbar nach der Wahl insbesondere für gut dotierte Aufsichtsratsjobs, um sein Einkommen weiter optimieren zu können. Politik? Unwichtig. Zudem sorgte Keith für die Anstellung des im #Verfassungsschutzbericht seit Jahren genannten und einschlägig wegen Veruntreuung von Sitzungsentgelten vorbestraften #Rechtsextremisten Markus #Wiener in der Leverkusener Fraktion. Wiener ist zudem im Landtag bei Roger Beckamp beschäftigt. Genial.

Wie ist es darüber hinaus anders zu erklären, dass ein Skandal wie das „rassistische #Malbuch“ ohne #Sanktionen für die Verantwortlichen bleibt und einfach unter den Tisch gekehrt wurde und auch Lucassen sich mit dröhnendem Schweigen zurückhielt? Warum wurde hierzu keine berechtigte „Resolution“ gestartet? Auch auf Bundesseite hörte man von („Spenden“-)#Meuthen in Sachen „Malbuch“ – nichts. Teilt der NRW-„Mussolini“ Lucassen etwas dieses problematische Gedankengut von Wagner, Keith & Co.? Misst man in NRW wieder mit zweierlei Maß und sind Ordnungsmaßnahmen davon abhängig, wen es als Person betrifft? Auch das #Parteiausschlussverfahren gegen Helmut #Seifen (https://abakusdotnews.wordpress.com/2020/04/17/afd-nrw-meuthen-intimus-helmut-seifen-soll-endlich-aus-der-partei-ausgeschlossen-werden/) liegt seit Monaten unbearbeitet beim #Landesschiedsgericht – wird das etwa „ausgesessen“? Verantwortlich hierfür: Roger Beckamp. Und Wagner fördert Seifen weiterhin, der weichgespülte Ex-Staatsdiener (Schulrektor) hat mehr Redebeiträge im Landtag als vor dem Malbuch. So geht „aufrechte #Realpolitik“.

Achso: Was geschah letztlich mit der „Resolution“ in Euskirchen? Sie wurde mit deutlicher Mehrheit gekippt. Und der sichtlich überraschte Wendehals „Mussolini“ Lucassen lobte heuchlerisch nach seiner Klatsche die „demokratischen Prozesse“ innerhalb seines Verbandes. Und „gewählt“ für den anstehenden #Bundesparteitag in #Kalkar wurden in der betreuten Demokratie in der AfD NRW auch die „Richtigen“ entsprechend der ausgegebenen Wahllisten. Typisch. Realsatire eben.