#AFD-BUNDESPARTEITAG IN #DRESDEN: TRIUMPH DES („AUFGELÖSTEN“) „#FLÜGELS“ BEI PROGRAMMATISCHEN „#HÖCKE-FESTSPIELEN“

Am Sonntag gab es in #Dresden beim #AfD-#Bundesparteitag nur einen klaren Sieger: Den (aufgelösten) „#Flügel“ und insbesondere Björn #Höcke. Nachdem sich der Thüringer Fraktionsvorsitzende bereits mit mehreren programmatischen Punkten am Samstag gegen den vom #Bundesvorstand stark beeinflußten und teilweise relativ weichgespülten „#Leitantrag“ zur #Bundestagswahl durchsetzen konnte, trumpfte Höcke am Sonntag nochmals richtig auf. Und nutzte (endlich?) die Chance, #Meuthen und seiner Entourage im #Bundesvorstand direkt und in freundlicher Konfrontation vor aller Öffentlichkeit „einen mitzugeben“. Ohne Übertreibung und ohne die Hinterlist von Meuthen & Co. zu unterschätzen: Der „Professor“ hat sich eine deutliche und für alle sichtbare Schlappe in Dresden abholen müssen – nach den Auftritten von Höcke hat man ihm wohl eindeutig seinen (berechtigten) Platz (in der Nähe des Ausgangs) zugewiesen.

Ausgerechnet Höcke, der von den Meuthen-Claqueuren scheinbar „im Griff“ gehalten und nach außen wie auch innerparteilich immer als „unvermittelbar“ diskreditiert und als „thüringischer Landespolitiker“ verspottet wurde, konnte eindrucksvoll auf Bundesebene programmatisch reüssieren. In den letzten Jahren hatte Höcke bei Bundesparteitagen eher „Hof gehalten“, andere Akteure teilweise schlecht oder gar nicht vorbereitet an die Mikrofone geschickt und strategische Planungen im Vorfeld oft über den mittlerweile ausgeschlossenen Andreas #Kalbitz organisiert. Dieser zeigte an vielen Stellen eindeutig eine Überforderung und erzielte – auch oft mit falschen Ansprechpartnern in den Westverbänden – suboptimale Ergebnisse. Der „Flügel“ konnte somit allenfalls nur Teilerfolge erzielen.

Dresden aber war ein lokales Heimspiel für den „aufgelösten“ Flügel und funktionierte nahezu perfekt: Während sich die Meuthen-Entourage auf eine Personal-Diskussion vorbereitet hatte, fand diese erst gar nicht statt – die Konfrontation wurde vielmehr konzentriert auf programmatischer Ebene geführt. Ein Bereich, in dem die versorgungs- und mandatsorientierte, meist unpolitische und wenig qualifizierte Meuthen-Entourage – insbesondere aus #NRW – nichts oder nur wenig zu bieten hat. Als die geradezu hilflosen #Strippenzieher wie #Schwarzer, #Tritschler, #Cremer, #Kunze oder #Loose aus NRW verzweifelt den Parteitag immer wieder beenden wollten, um die Schmach der vermeintlich „Gemäßigten“ möglichst gering zu halten, prallten die uninspirierten Abbruch-Versuche (am besten war das Gerücht vom „Schnee-Chaos“) stumpf bei den Delegierten ab.

Ob „#Corona-Resolution“, Ablehnung der Masken-Pflicht, #Migrationspolitik nach „japanischem Vorbild“, Einschränkung des #Familiennachzuges für illegale #Migranten, die das deutsche #Asylrecht ausnutzen, #DEXIT oder „Bundeswehrtraditionspflege“ – Höcke setzte sich mit den von ihm direkt unterstützten Anträgen weitestgehend durch. Und fügte damit dem weichgespülten und letztlich thematisch hilflosen und (intellektuell) überforderten Meuthen-Lager empfindliche Tiefschläge bei. Dies auch nicht zuletzt bei der Wahl der erforderlichen „Ersatzschiedsrichter“ für das #Bundesschiedsgericht.

Gerade in dem inzwischen aufgrund der „Corona-Pandemie“ weitestgehend in der Wahrnehmung der #Bürger „eingeschlafenen“ aber weiterhin unser Land massiv bedrohenden Bereich der illegalen #Massenmigration sorgte Höcke mit dem Hinweis auf eine drohenden „kulturelle #Kernschmelze“ für spürbare Neubelebung. Und mit dem – auch von Peter #Böhringer unterstützten – DEXIT-Beschluss wurde dem wirtschaftsliberalen Meuthen-Lager ein nur schwer verdauliches Ei ins Nest gelegt. Meuthen kommentierte die klare Entscheidung der #Delegierten mit heftigem Kopfschütteln. Wird er jetzt gemäß dem Parteitagsbeschluss daran arbeiten, sich mit seinem Mandat in Brüssel überflüssig zu machen? Hierfür müsste er allerdings wohl bei Nigel #Farage einige Zeit in die Lehre gehen. Selbst #Gauland war über die DEXIT-Diskussion erschrocken und warnte vor unüberlegten und beim Wähler sowie der Öffentlichkeit angeblich unbeliebten Zielsetzungen – wieder waren wohl die „bürgerlichen“ CDU-Wähler und das #Establishment gemeint, die auch Meuthen, von Storch & Co. zu gewinnen gedenken. Aber wie immer unterliegen die ehemaligen #Altparteien-Kader dem Trugschluss, man könne traditionelle CDU-Wähler „in Massen“ für die AfD gewinnen.

Schon vor Journalisten äußerte Höcke bereits am Samstag, „dass Herr Meuthen in meinen Augen nicht das politisch-historisch-philosophische Tiefenbewusstsein besitzt, um diese Partei in ihrer Lage zu führen“. Am Sonntag fügte er dem noch ein optisches Highlight hinzu: Im Rahmen der – eindeutig direkt gegen Meuthen und seine Claqueure im Bundesvorstand gerichtete – „Wiedereinsetzungsforderung“ von Dr. Roland #Hartwig als „#Stasi-#Sonderermittler“ trug Höcke die Antragsbegründung in direkter Konfrontation gegen Meuthen & Co. vor – der zur „Erwiderung“ lediglich den schwachen #Paul schickte. Dieser musste sang- und klanglos scheitern. Ob der Bundesvorstand nunmehr der Weisung des Bundesparteitages zeitnah Folge leistet? Oder – mal wieder – Beschlüsse einfach ignoriert? Dies sollte man in jedem Fall nachhalten und sich nicht von den bevorstehenden „Wahlen“ ablenken lassen.

Von einem sichtlich mitgenommenen Meuthen war erst wieder beim „Schlusswort“ etwas zu sehen und zu hören, in dem er ausschließlich Dankesworte für alle intern und extern Beteiligten fand. Man kann nur hoffen, dass dies sein letztes Schlusswort als Bundessprecher auf einem Bundesparteitag der AfD gewesen ist.