#AFD: („#SPENDEN“-) #MEUTHEN UND DIE PSEUDO-#BASISDEMOKRATIE BEI #SPITZENKANDIDATEN-#WAHL

Eines der wesentlichen Ziele der („#Spenden“-) #Meuthen-Entourage beim #AfD-#Bundesparteitag in #Dresden war, die #Wahl von #Spitzenkandidaten für die #Bundestagswahl zu verhindern – zu hoch erschien das „Risiko“ der angeblich „Bürgerlichen“, dass sich in Sachsen „#Flügel-lastige“ Kandidaten durchsetzen. Demnach wurde nach offizieller Sprachregelung verkündet, dass man auf die Wahl verzichten solle, da in den meisten #Landesverbänden die jeweiligen Bundeslisten noch nicht gewählt worden seien und eine Wahl keinen Sinn mache. Und man will ja angeblich besonders „basisdemokratisch“ sein. Und hierzu eine „#Urwahl“ von den Mitgliedern organisieren. Ein absoluter Schenkelklopfer! Seit wann sind denn die #Hinterzimmer-Spezialisten und Kungel-Experten rund um Meuthen, von #Storch & Co. „basisdemokratisch“?

Dass die offizielle Sprachregelung in Dresden natürlich nur wieder eine hohle Nebelkerze war, zeigt der mittlerweile veröffentlichte Zeitplan der Spitzenduo-Wahl (https://www.afd.de/spitzenduo21/): Bis zum 05. Mai läuft noch die „Bewerbungsphase“ der Kandidaten, am 07. Mai will der #Bundesvorstand „beschließen“, welche Duos überhaupt genehm (zugelassen) sind und vom 17. bis 24. Mai sollen die #Mitglieder dann online abstimmen. Für den 25. Mai ist dann die offizielle „Krönung“ der „Sieger“ vorgesehen. Da man allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer #Stichwahl rechnen kann, sollte das Endergebnis wohl eher erst sehr spät am 02. Juni vorliegen. Und bis dahin könnten in zahlreichen Landesverbänden noch immer nicht die Landeslisten ordnungsgemäß gewählt worden sein – demnach hätte man auch frühzeitig in Dresden ein Spitzenduo wählen können, das zum verabschiedeten #Wahlprogramm passt. Schon die „#Deutschland. Aber normal.“-Kampagne besticht wieder durch irritierende Motive und seichte Parolen (zahlreiche Landesverbände haben bereits erklärt, diese Plakate nicht öffentlich anzubringen, zumal gerade im Westen auch zunehmend das „gemeine Fussvolk“ mangels Motivation zum Plakatieren fehlt).

Die AfD ist mit diesem pseudo-basisdemokratischen Procedere die letzte #Partei, die dann in den #Wahlkampf zur #Bundestagswahl 2021 „einsteigt“. Einen „Kanzlerkandidaten“ traut sich die „gefühlte“ #Volkspartei wohl nicht zu – demnach gibt es wohl auch leider keinen personellen Gegenvorschlag zu den links-rot-grünen Politik-Darstellern der #Altparteien. Man darf zudem gespannt sein, welche Duos überhaupt vom Meuthen-dominierten Bundesvorstand „zugelassen“ werden und wer dann schließlich das Rennen macht (auch hierbei ist bei der „Auszählung“ dem Zufall Tür und Tor geöffnet – die offensichtlich manipulierte Auswertung der „#Mitgliederbefragung zu #Mitgliederparteitagen“ des Hansjörg #Müller lässt grüßen). Schon heute ist darüber hinaus absehbar, dass sich nicht die ganze Partei hinter – wem auch immer – versammeln wird. Zu tief wirkt die von Meuthen befeuerte #Spaltung und #Zersetzung der Partei nach. Und auch die Wahlkampf-Aktivitäten sollten – abgesehen von den aktiven und erfolgreichen Ostverbänden – mehr oder weniger ausfallen. Insgesamt schlechte Voraussetzungen für den September 2021 und ein durchaus mögliches bundesweites Ergebnis von 20% oder mehr.

Mit wem kann man also rechnen und wer könnte das Rennen machen? Eigentlich war das „Traum-Duo“ Alice #Weidel und Tino #Chrupalla „gesetzt“. Da Weidel allerdings noch in Sachen „illegale #Parteispenden“ im Fokus steht und in Baden-Württemberg auch alles andere als sicher gewählt werden sollte, hatte die parteiintern als „Eisprinzessin“ bekannte Wahl-Schweizerin bereits vor dem Bundesparteitag in Dresden erklärt, nicht kandidieren zu wollen. Und brachte Chrupalla damit in Zugzwang. Dieser ist dem Vernehmen nach wenige Tage vor Bewerbungsschluss noch immer auf der Suche nach einer passenden „Partnerin“. Das weichgespülte Meuthen-Lager bevorzugt wohl die esoterisch angehauchte „Feng Shui-Beraterin“ Joana #Cotar aus #Hessen, die allerdings im Flügel-Lager weitestgehend auf Ablehnung stößt (immerhin hatte sie öffentlich erklärt, dass sie „rechte Parteien“ ablehnen würde und gerne mit der #CDU kuscheln möchte). Alternativ wären aus Meuthen-Sicht auch Beatrix von Storch möglich, Chrupalla ist wohl derzeit mit Mariana #Harder-#Kühnel (Hessen) bzw. vNicole #Hoechst (Rheinland-Pfalz) als Weidel-Ersatz im Gespräch.

Viel spannender ist allerdings die mögliche „Konkurrenz“: Der parteiintern hoch eingeschätzte Gottfried #Curio besticht zwar durch exzellente Rede-Beiträge im Deutschen #Bundestag, ist aber bekanntermaßen kein Team-Player. Peter #Böhringer (#Bayern) wäre ein absolut qualifizierte Kandidat, gehört als Libertärer allerdings keinem dem „Lager“ an und hätte wohl nur Außenseiter-Chancen. Stephan #Brandner soll nach dem Willen der Ostverbände wohl ebenfalls antreten (im Zweifel als „Not-Partner“ von Chrupalla, falls dieser kein passendes weibliches – westliches – Pendant finden sollte), hat aber selbst ebenfalls kein weibliches Gegenstück und offiziell auch gar keine Lust zur Kandidatur. Der sich seit Monaten bereits warmlaufende gefühlte „Spitzenpolitiker“ Rüdiger #Lucassen aus #NRW sucht ebenfalls seit geraumer Zeit verzweifelt ein Gegenstück – obwohl es immer fraglicher wird, ob er überhaupt in „seinem“ Landesverband auf die Bundesliste kommt. Und die AfD-Damenwelt scheint seinem spröden Charme wohl nicht zu erliegen. Es schrecken viele vor einer gemeinsamen Kandidatur mit dem vermeintlichen „Sympathieträger“ zurück, der innerparteilich das „Befehl-und-Gehorsam-Prinzip“ exzessiv auslebt und zusammen mit seinen Helfershelfern massenweise „störende Mitglieder“ aus der Partei geworfen hat. Ansonsten scheint es bundesweit keine geeigneten bzw. qualifizierten Kandidaten zu geben – eigentlich ein Armutszeugnis für eine „#Volkspartei“ und ein Beleg dafür, dass die AfD in der Spitze eine sehr dünne Personaldecke besitzt.

Passend zum Wahlprogramm und dessen Inhalten bzw. Forderungen sollten eigentlich authentische Kandidaten wie etwa Björn #Höcke, Doris von #Sayn-#Wittgenstein oder auch der bereits genannte Hansjörg Müller an der Spitze der Partei im Bundestagswahlkampf stehen. Aus vielerlei Gründen sind derartige Konstellationen aber leider derzeit (noch?) nicht möglich. So wird es ggf. am Ende – sofern das Duo „Weidel-Chrupalla“ tatsächlich nicht zustande kommt – wohl ein gemischtes „Konsens-Duo“ geben, dessen Erfolg von vorne herein eher als suboptimal einzuschätzen ist.

Es ist somit leider zu befürchten, dass die vermeintliche „Alternative“ leider kein überzeugendes Personal-Angebot gegen den massiven links-rot-grünen #Mainstream mit #Baerbock (#Grüne), #Laschet (CDU) und #Scholz (#SPD) im Bundestagswahlkampf setzen kann. Und somit wird man im Ergebnis wohl bei den seit Monaten festgemauerten 10%-12% stagnieren, während sich die #FDP immer stärker als „#Opposition“ medial in den Vordergrund drängt und – möglicherweise – als einzige Kraft ein grün-rot-rotes Desaster im Herbst tatsächlich verhindern kann.