„#AFD-#SPITZENDUO21“: MITGLIEDERBASIS WÄHLT #WEIDEL-#CHRUPALLA MIT GROSSER MEHRHEIT – DEUTLICHE KLATSCHE FÜR („#SPENDEN“-) #MEUTHEN

Als letzte Partei im Deutschen Bundestag hat sich die AfD auf ein „Spitzenduo“ für die Bundestagswahl im kommenden September geeinigt. Im Rahmen einer „Mitgliederbefragung“ standen lediglich zwei Teams zur Auswahl: Auf der einen Seite stand das vermeintlich „bürgerliche“ Angebot mit der Feng Shui-Beraterin und selbst ernannten „Digitalexpertin“ Joana Cotar aus Hessen und der bei den Bürgermeisterwahlen von Hannover grandios gescheiterte Ex-General Joachim Wundrak (Niedersachsen) – ein reines „Westteam“ also – gegen das (national-)konservative Angebot mit der aktuellen Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag, Alice Weidel (Baden-Württemberg), und dem Malermeister Tino Chrupalla (Sachsen).

Die Abstimmung war mit Spannung erwartet worden, weil mit der Wahl im Hintergrund auch ein Basis-Votum für oder gegen den Bundessprecher Jörg („Spenden“-) Meuthen verbunden war, der unmittelbar nach der Kandidatur beider Teams – entgegen seiner eigentlichen Neutralitätspflicht als Bundessprecher – eine „Wahlempfehlung“ für Cotar-Wundrak gegenüber den Mitgliedern abgegeben hat.

Das Mitgliedervotum ist nunmehr eindeutig: („Spenden“-) Meuthen (Zitat: „Die Partei steht mehrheitlich hinter mir!“) holte sich mit seinem wenig überzeugenden vermeintlich „bürgerlichen“ Team eine deutliche Schlappe ab: 71,03% der Mitgliederbasis sprach sich für das „Spitzenduo“ Weidel-Chrupalla aus.

Damit hat die Partei indirekt auch eine Richtungsentscheidung getroffen: Gegen den von Meuthen, von Storch & Co. vertretenen „weichgespülten“ Anbiederungskurs an die Altparteien und für eine Klartext-Politik auf der Basis des Bundestagswahlprogramm.

Nur noch wenige Verbände – etwa NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern – werden noch von Meuthen-Vertrauten „regiert“. Entsprechend katastrophal sind die Wahlergebnisse und das personelle Angebot. Auch in Bayern wütet der „Meuthen-Miazga-Clan“ und wirtschaftet systematisch die Partei herunter. Und diese Protagonisten agieren ganz offensichtlich mehrheitlich gegen den Willen der Parteibasis.

Eigentlich müssten Meuthen & Co. dieses eindeutige Basis-Votum zum Anlass nehmen, endlich den Weg frei zu machen und als Bundesvorstand zurückzutreten. Allerdings ist wohl zu vermuten, dass die externen Geldgeber andere Vorstellungen besitzen und den Spalter bzw. Zersetzer Meuthen so lange als möglich in der AfD belassen werden. Und das Votum besitzt rein formal nur „empfehlenden Charakter“ – theoretisch könnte der Meuthen-dominierte Bundesvorstand auch gegen Weidel-Chrupalla entscheiden.

Notiz nur am Rande: Die organisatorisch oft überforderte Bundesgeschäftsstelle war erneut nicht in der Lage, die Abfrage des Abstimmungsergebnisses technisch einwandfrei im Internet darzustellen. Auch hierfür trägt der Meuthen-Bundesvorstand Verantwortung.