#AFD-#NRW: #HELFERICH-VERANSTALTUNG IN #DORTMUND ENDET IN GEWALT – #RECHTSRADIKALE VERHAFTET!

Der AfD-NRW-Parteivize Matthias Helferich, das angeblich „freundliche Gesicht des NS“, hatte am gestrigen Dienstag in Dortmund dazu aufgerufen, dass das „Ruhrgebiet aufstehen“ soll. Die Resonanz war erwartungsgemäß mehr als überschaubar und kläglich – „aufgestanden“ sind nur etwa 150 Unentwegte, davon überwiegend angekarrte Claqueure der sog. „Jungen Alternative“ aus NRW (JA-NRW), wenige AfD-Mitglieder (nahezu kein Mandatsträger oder Mitglied des Landesvorstands) und eine geringe Anzahl bekannter gewaltbereiter Neo-Nazis als „Bürger-Kulisse“. Der „normale Bürger“, insbesondere aus dem bürgerlichen Wähler-Milieu, blieb der Veranstaltung aus guten Gründen weitestgehend fern. Neben Helferich trat bei der Versammlung auch der Landtagsabgeordnete Sven Tritschler aus Köln auf.

Über den erneut unbefriedigenden Verlauf und den ausgesprochen spärlichen Zuspruch hinaus sorgten vor allem Gewaltexzesse nach der Veranstaltung endgültig dafür, dass der „Helferich-Tritschler-Event“ zum politischen Rohrkrepierer wurde: Rechtsextreme Teilnehmer griffen Gegendemonstranten gewalttätig an – drei mutmassliche Täter wurden festgenommen.

Abakus News erreichte zu der „Versammlung“ ein „Erfahrungsbericht“ eines Teilnehmers, den wir nachfolgend anonym wiedergeben wollen – mehr ist zu dieser erneut misslungenen Aktion des „demokratischen Freislers“ und seinen (H)JA-Schergen nicht zu sagen:

Dienstag 30.11.2021 Dortmund Hörde 

Das Ruhrgebiet steht auf.– dieser Slogan hatte mich als AfD-Mitglied aus NRW neugierig gemacht. Passiert doch sonst quasi nichts in diesem Landesverband.

Es stellt sich dann aber heraus, bei der Überschrift handelt es sich um eine absolute Irreführung – da stockt einem das Brötchen im Hals. Der korrekte Slogan hätte sein sollen: ,,Dortmund-Hörde und die Kameraden stehen auf.“ 

Kommen wir aber zum Programmplan:

1. Anreise zur Kundgebung – es war sehr nass und meine Grippe droht sich zu verschlimmern. Standesgemäß fand die Kundgebung schön weit weg von der Dortmunder Innenstadt statt, weil es sich abseits angenehmer schwurbeln lässt. 

2. Wider Erwarten war der Platz nicht am Ufer des Phoenixsees, sondern am Rand. Das Ufer wurde schon von den linken Faschisten besetzt, die insbesondere durch kaputte Technik und sehr geringfügige Kenntnisse der deutschen Sprache auffielen. Die Rädelsführerin hätte mal lieber die hiesige Schule in Dortmund-Kley mit dem Entwicklungsschwerpunkt „Sprache und Ausdruck“ besuchen sollen.

Bei der Kundgebung angekommen, kam dann die große Überraschung. Entgegen meiner persönlichen Erwartung war die Kundgebung für AfD-NRW-Verhätnisse erstaunlich gut besucht. Hier stellt sich mir eine Frage bevor ich weiter berichte: Wie kann es sein, dass eine belanglose Kundgebung besser besucht wird als die meisten Wahlkampf Veranstaltungen des AfD-Landesverband im letzten Wahlkampf zum Bundestag. Eine logische Antwort auf die Frage erschließt sich mir nicht. 

3. Lokale „Persönlichkeiten“ waren anwesend, wie etwa Herr Garbe, Frau Pousset usw. – alle waren guter Laune trotz großer Rückschläge im Wahlkampf und dem drohenden Nichtwiedereinzug der AfD in den Landtag NRW. Die JA brachte alles aus NRW auf die Piste, was sie derzeit zu bieten hat. Und das ist leider erbärmlich wenig.

4. Die Veranstaltung wurde durch ein hiesiges JA Mitglied eröffnet. Als dieser seinen Redebeitrag beendet hatte, trug Herrr Helferich die „Versammlungsordnung“ und die „Coronaverordnung“ vor.

5. Anschließend trat „Helferich der Große“ dann mit einem kämpferischen aber konfusen Redebeitrag auf. SeinHofstaat“ der JA huldigte ihm als würde er die Bergpredigt verlesen.  Was dann konkret kam, entsprach den üblichen platten Stammtischparolen, die man von der JA und von Herrn Helferich bestens kennt. Plumpes Hetzen, aber im Gewand des edeln Samariters. Mehr schwachsinnige Seifenoper und Slapstick geht nicht. Sehr enttäuschend.

6. Nach dem rechtsradikalen Parolen-Drescher Helferich trat der „grazile“ Herr Tritschler auf. Herr Tritschler sprach die mittlerweile allgemein bekannten Fakten über Corona an, die keinen Hund mehr hinter dem Ofen vorlockt. Wesentlich interessanter als Tritschlers Rede war die sich anbahnede Auseinandersetzung zwischen JA und den linken Faschisten der Antifa. Allerdings schien die ansonsten großmaulige JA nicht den Schneid zu haben, in eine konkrete Auseinandersetzung mit den Antifanten zu gehen. Die großmauligen Rechtsradikalen zogen letztlich den Schwanz ein. Die Borussen-Front hätte das sicherlich entschlossener geregelt.

7. Den kompletten Abgesang und eines Patrioten nicht würdig war das schlechte Singen der Nationalhymne: Ein erbärmlicher Chor aus der nicht mehr vollständig anwesenden Mannschaft war in Tonlage und Text alles andere als sicher. Das muss dringend nochmal geübt werden!

Mein Fazit: Die etwa 150 Teilnehmer der Versammlung mussten aufgrund der Temperaturen eine hohe Frust-Toleranz mitbringen, um das vorgetragene „politische Angebot“ in seiner Flachheit und Langweiligkeit ertragen zu können. Ist das wirklich „das Beste“, was die AfD in NRW zu bieten hat? Ohje, Deutschland! Da kann man schon richtig verzweifeln………

Allen Patrioten in NRW wünsche ich dennoch ein stolzes Glück auf!