MIT ERIKA #STEINBACH KOMMT NACH #MEUTHEN-AUSTRITT SCHON DAS NÄCHSTE PROBLEM AUF DIE #AFD ZU!

Ein Aufatmen ging durch die Mitgliederbasis der AfD: Endlich ist dieser Parteischädling Jörg („Spenden“-) Meuthen an der Parteispitze weg und ist gleich praktischerweise ausgetreten. Über Jahre – insbesondere nach seiner Wiederwahl in 2019 – war Meuthen mit seinem Kofferträger Joachim Kuhs (der übrigens vorerst in der Partei bleiben will) emsig damit beschäftigt, den vermeintlichen „Kampf gegen Rechts“ innerhalb der AfD zu führen und mit seiner angeblichen „Führungskraft“ aktive und engagierte Politiker, Funktionäre und Mitglieder aus der Partei zu drängen. Während Meuthen in den Westverbänden – allen voran dem „Versager-Landesverband“ NRW mit der „Lucassen-Helferich-Bande“ und Bayern mit dem „Miazga-Clan“ – tatkräftige Hilfe fand, bekam er in den erfolgreichen Ostverbänden schon länger mehr keinen Fuss auf den Boden. Insbesondere in der Sozialpolitik hatte der „Fachhochschul-Professor“ völlig andere programmatische Ansichten, konnte sich aber mit seinem marktradikalen Kurs beim Beschluss des Sozialprogramms nicht durchsetzen.

Wie schon Petry 2017 torpedierte Meuthen im Bundestagswahlkampf 2021 mit programmatisch nicht zutreffenden Positionen (z.B. wollte er die EU „reparieren“, während die Partei klar den „DEXIT“ beschlossen hatte) und irritierenden Äußerungen permanent in der Mainstream-Presse das wahlkämpfende Spitzenteam Chrupalla-Weidel. Das Ergebnis: Die AfD kam bundesweit nur noch auf ein Zweitstimmen-Ergebnis von mageren 10,3% (nach 12,6% in 2017), das selbst gesteckte Ziel, auch weiterhin eine starke Oppositionspartei im Deutschen Bundestag darzustellen, wurde damit deutlich verfehlt.

Mit dem Parteiaustritt von Meuthen hat sich „ganz spontan“ die Ex-CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (von 1974 bis 2017 CDU-Mitglied) entschlossen, einen AfD-Mitgliedsantrag zu stellen. Nachdem sie bereits in 2018 zur Vorsitzenden der AfD-nahen „Desiderius-Erasmus-Stiftung“ (DES) gewählt worden war, konnte sie sich offenbar erst jetzt für einen Parteieintritt entschließen. Und die führungslose Truppe der „Meuthen-Entourage“ jubelt: Die ehemalige Präsidentin des „Bundes der Vertriebenen“ (1998-2014), die wesentlich für den Niedergang dieser Interessensvertretung und für die mittlerweile weitestgehende Rechtlosigkeit der Vertriebenen verantwortlich ist, soll also ausgerechnet jetzt nach dem „Meuthen-Exit“ der Partei neue Impulse verleihen? Ein weiteres Altparteien-Uboot soll die AfD voran bringen? Oder soll die Diplomverwaltungswirtin (FH) etwa ersatzweise als neue Führungsfigur für die in der Partei verbliebenen – angeblich bürgerlichen – „Ex-Meutherer“ dienen?

Vor solchen „Spätberufenen“ sei die Mitgliedschaft ausdrücklich gewarnt – wie oft soll man noch „bekannten“ Persönlichkeiten (man denke z.B. an das abschreckende Beispiel „HOH“ – Hans-Olaf Henkel – und die von ihm ausgelösten Schäden) aus dem politischen bzw. gesellschaftlichen Systembetrieb auf den Leim gehen? Jahrzehntelang haben diese „Figuren“ das korrupte und marode Altparteien-System mitgetragen – und wollen ausgerechnet JETZT Veränderungen durchsetzen? Ein Schenkelklopfer!

Die gute Frau Steinbach steht weder für „AfD-Authentizität“, „Erfolg“ oder gar die „Zukunft“ der Partei bzw. unseres Landes noch hat sie sich bislang in konkreter Parteiarbeit einen Namen gemacht! Im Gegenteil: In der „DES“ wird bereits begonnen, abgehalfterte AfD-„Politiker“ zu versorgen – Helmut Seifen aus NRW ist lediglich ein Beispiel hierfür. Es ist viel mehr zu unterstellen, dass Steinbach mit ihrem überstürzten Beitritt in die AfD die von ihr geleitete „DES“ noch enger an die Partei binden will – denn demnächst fließt der erste namhafte Geldsegen in zweistelliger Millionen Euro-Höhe in dieses unsägliche „Versorgungswerk“. Und über einen Bundesparteitagsbeschluss wäre auch schnell ein „Stiftungswechsel“ – etwa zugunsten einer noch bestehenden Stiftung in Sachsen-Anhalt – möglich. Zudem sei zur Erinnerung angemerkt: Die Ur-AfD trat einstmals dafür an, dem „Stiftungsunwesen“ als nutzloser „Steuergeld-Verbrenner“ ein Ende zu bereiten. Auch davon ist unter der Petry-Pretzell-Meuthen-Entourage nichts mehr übrig geblieben – viel zu viele Leistungslose, die am freien (Arbeits-)Markt keinerlei Beschäftigungschancen besitzen, sind aktuell und vor allem künftig aus der Partei zu versorgen.