#AFD-#NRW: IN #SIEGEN WIRD „BUNTER“ #LANDESVORSTAND UNTER NEUER „FÜHRUNG“ GEWÄHLT

Gerade noch in der Spitze 456 Delegierte – überwiegend Mandatsträger und von der Partei finanziell Abhängige – des „Versager-Landesverbandes“ der AfD-NRW verirrten sich noch am Wochenende in die „Siegerlandhalle“ nach Siegen (am Sonntag kamen dann sogar nur noch in der Spitze 370 – in früheren Jahren konnten von den AfD-Kreisverbänden bis zu 600 Delegierte entsendet werden; ein Abbild des erschreckenden Niedergangs, des steigenden Desinteresses der Mitgliedschaft und vor allem des signifikanten Mitgliederschwunds), um einen neuen Landesvorstand sowie Landesschiedsrichter zu wählen. Und während sich auf Bundesebene nach dem Rück- und Austritt des ehemaligen Bundessprechers Jörg („Spenden“-) Meuthen die Partei politisch eher in Richtung der erfolgreichen Ostverbände bewegt, bleibt es in NRW beim „bewährten“ Kurs der Erfolglosigkeit und politischen Beliebigkeit. Auch Gegenproteste gab es in Siegen keine – selbst für den politischen Gegner ist die die AfD-NRW viel zu langweilig und uninteressant. Da lohnt es sich gar nicht mehr, auf die Straße zu gehen – da schläft die Antifa am Wochenende lieber aus. Kann es für einen AfD-Verband eine deutlichere Bankrotterklärung geben?

Nachdem der ehemalige Landessprecher, Ex-Oberst Lüdiger Lucassen, der aufgrund wackeliger Mehrheiten nicht mehr antreten wollte (gleichwohl hegt er Gerüchten zufolge Ambitionen, als künftiger „Bundessprecher“ kandidieren zu wollen), mit einer Schmierenkömödie gleichen, an Peinlichkeit kaum noch zu überbietenden „Ehrung“ (billiger Präsentkorb und Huldigung der „JA-NRW“ inklusive) für seine innere Zersetzung, Zerstörung, die katastrophalen Wahlergebnisse und das Herunterwirtschaften des Verbandes auch noch öffentlich „belohnt“ wurde (es war wohl vielmehr der Dank zahlreicher Mitläufer für ein leistungsloses Einkommen der aktuell und ggf. künftig in den nächsten Jahren über Steuergelder sehr gut versorgten „Mandatsträger“ im Bund und im Land), nahmen die bekannten Strippenzieher und Hinterzimmer-Mauschler der „Kölner Mischpoke“ in Verbindung mit der rechtsradikalen „Jungen Alternative“ (JA-NRW) ihre bereits vorbereitete Arbeit auf und liessen alle bereits im Vorfeld ausgesuchten Kandidaten in die jeweiligen Ämter „wählen“ (die Übersicht der Schande und Peinlichkeit am Ende des Beitrages in einer Tabelle zusammengefasst).

Nachdem für die nächsten Jahre die Mandate und Jobs bereits an die Strippenzieher und Speichellecker verteilt worden sind, fällt diesem neuen Landesvorstand in seiner bevorstehenden zweijährigen Amtszeit wohl nur noch die Aufgabe der reinen Verwaltung des akuten Mangels und ggf. der Abwicklung des (Rest-)Landesverbandes NRW zu. Für den bevorstehenden „Wahlk(r)ampf“ im Rahmen der Landtagswahlen im Mai 2022 in NRW sind keinerlei bemerkenswerten Aktivitäten oder gar publikumswirksame Auftritte zu befürchten: Finanziell ausgesprochen klamm (der Verband erhielt bereits aufgrund des Versagens von Lucassen, Helferich & Co. und einer unwirtschaftlichen und unsoliden Haushaltführung eine Unterstützungszahlung des Bundesverbands; aus dem Skandal um die illegalen Parteispenden sowie finanzieller Unregelmäßigkeiten drohen zudem weitere Millionen-Euro-Strafen) werden die Protagonisten nur noch ängstlich hoffen, die 5%-Hürde im Mai gerade noch zu schaffen, um das brüchige „NRW-Versorgungswerk“ aufrecht erhalten zu können. Sollte dies tatsächlich gelingen ist zu erwarten, dass die nächsten fünf Jahre einer kleinen AfD-Fraktion ebenso apolitisch und erfolglos im Düsseldorfer Landtag verlaufen werden wie die letzten fünf Jahre.

Sollte sich der Trend in NRW allerdings fortsetzen – die AfD liegt im größten deutschen Bundesland gerade noch bei schön gerechneten 7% in den Umfragen – könnte sich die Partei verdientermassen in die „außerparlamentarische Opposition“ verabschieden. Neue politische Angebote wie „dieBasis“, die bereits bei den Bundestagswahlen ein beachtliches Ergebnis erzielen konnte, sind auf dem besten Weg, der AfD-NRW namhafte Teile des „Protestwähler-Potenzials“ abzugreifen und die Rolle einer „Alternative“ zu übernehmen. Zumal es der AfD-NRW im Gegensatz zu den Vertretern von „die Basis“ nicht gelungen ist, Verbindungen zu den im Kontext der Bürgerproteste gegen den Impfzwang immer stärker aufkommenden Widerstandsbewegungen herzustellen. Und eigene Versuche, den Bürgerprotest auf sich zu ziehen bzw. davon zu profitieren, scheiterten wie zuletzt in Dortmund (30.11.2021) kläglich. Auch das Heranwanzen an die Bürgerbewegung ist nicht von Erfolg gekrönt: Immer mehr Bürger in NRW wenden sich von der AfD ab. Und das völlig zu Recht!

Wer also sollte diese „bunte“ Trümmer-Truppe aus NRW im Mai 2022 eigentlich noch wählen? Die in 2017 über den im Europaparlament vor sich hinvegetierenden Guido „Steiger“ Reil noch aktivierten Ex-SPD-Wähler aus dem Ruhrpott werden die Partei eines „demokratischen Freislers“ mit dem „freundlichen Gesicht des NS“ Matthias Helferich wohl überwiegend nicht mehr wählen – dieses Klientel wird überwiegend zur SPD zurückkehren bzw. sich in den Nichtwähler-Bereich verabschieden. Für anständige bürgerliche oder freiheitsliebende Wähler – aus dem Rheinland oder Westfalen – ist die totalitär und faschistoid anmutende AfD-NRW schon längst keine wählbare Alternative mehr. Also werden auch keine CDU- oder FDP-Wähler zur AfD überlaufen. Auch die zahlreichen Nichtwähler werden vom aktuellen personellen und politischen „Angebot“ einer AfD-NRW nicht mehr mobilisiert werden können – wenn überhaupt, werden sich diese potentiellen Wähler aktiven Oppositionellen wie „dieBasis“ oder anderen anschließen. Hierfür ist nicht zuletzt auch die schlichte politische Leistungsverweigerung sowie die permanenten, peinlichen Skandale der vergangenen fünf Jahre (z.B. „Mahlbuch“) rund um die AfD-NRW-Landtagsfraktion Abschreckung genug.

Die „bunte“ AfD-NRW-Truppe ist somit allenfalls noch für Teile der Grünen oder Linken (Fraktion der Homosexuellen, CSD-Jünger oder Pädophilen) sowie den Hardcore-Rechtsextremisten-Wähler ein ggf. passendes Angebot – ob das aber noch für die erhofften 5% und die von den Versorgungspolitikern gierig erhofften Landtagsmandate reichen wird?

Apropos „Rechtsextremisten“: Der Stern des rechtsradikalen „demokratischen Freislers“ Matthias Helferich, ehemaliger Landesvize und aktuell fraktionsloser Bundestagsabgeordnete, scheint in Siegen bereits schon wieder im Sinkflug zu sein – er selbst hatte im Vorfeld generös eine erneute Kandidatur für den Landesvorstand öffentlich ausgeschlossen. Bei seiner Kandidatur am Sonntag zum „Landesschiedsrichter“ wurde der berufsunerfahrene „Jung-Jurist“ nur knapp als 6. „Schiedsrichter“ gewählt (52,23%), nachdem er auf Position 5 noch Dieter Hüschen deutlich unterlegen war. War dies bereits der stille Abgesang auf das angeblich „größte politische Talent“ der AfD-NRW? Aber wie befremdlich ist das eigentlich: Helferich, gegen den ein Parteiausschluss vom Landesschiedsgericht NRW im Auftrag des Bundesvorstands „geprüft“ werden soll, wird gerade in dieses „Schiedsgericht“ als „Richter“ gewählt? Geht es eigentlich noch skuriler? Hat man damit nicht den Bock zum Gärtner gemacht und dem Verfassungsschutz (VS) die letzte Tür geöffnet? Unabhängig davon: Welches Rechtsverständnis signalisiert die angebliche „Rechtsstaatspartei“ mit einer solchen Wahl in NRW eigentlich?

Für den Landesverband NRW kann man mit gutem Gewissen sagen: Die „Dienste“ und VS-Uboote haben in den vergangenen Jahren über ihre Helfershelfer perfekte Arbeit geleistet! Die „Kölner Mischpoke“ und ihre Strippenzieher – allen voran „Schein-Patriot“ Roger Beckamp und der adipöse Homosexuelle Sven Tritschler in Verbindung mit dem in den „Spendenskandal“ tief verstrickten Andreas Keith – haben die AfD in NRW zu einem „bunten“, apolitischen, leistungs- und bildungsfernen Haufen degeneriert, der – ergänzt durch die intellektuell stark benachteiligte Proleten- und Pöbel-Truppe einer „JA-NRW“ – ein sicherer Garant dafür zu sein scheint, dass sich bei den herrschenden Eliten und an den bestehenden Machtverhältnissen im größten deutschen Bundesland genau nichts verändern wird. Selbst eine AfD-NRW im aktuell katastrophalen Zustand, die mit ggf. knapp über 5% im Mai in den Düsseldorfer Landtag einziehen sollte, wird politisch exakt nichts bewirken, sondern lediglich für weitere fünf Jahre eine kleine Gruppe von üblen Zersetzern, Ex-Altparteilern und politischen Abziehbildern mit ihrer üblen Entourage über Steuergelder ernähren („Beutegemeinschaft“).

Das Fazit aus Siegen: Armes Deutschland! Es bräuchte wirklich dringend eine echte Alternative und keine peinliche „Schein-Opposition“ in NRW. Die AfD kann in NRW diese Rolle schon lange nicht mehr glaubwürdig ausfüllen. Mit der AfD als reinem „Placebo“ ist künftig im wahrsten Sinne des Wortes in NRW auch unter neuer „Führung“ kein Staat mehr zu machen. Und der Wähler wird das im Mai bei der Landtagswahl sicherlich mehrheitlich ebenso sehen.

Die gesamte „bunte“ Truppe des AfD-NRW-Karnevalvereins auf einen Blick
LandessprecherDr. Martin Vincentz
1. Stellvertretender LandessprecherSven Tritschler
2. Stellvertretender LandessprecherJörg Schneider
3. Stellvertretender LandessprecherKay Gottschalk
SchatzmeisterHeinz Burghaus
Stellvertretender SchatzmeisterDr. Christian Blex
1. BeisitzerIris Dworeck-Danielowski
2. BeisitzerAndreas Keith(-Volkmer)
3. BeisitzerKnuth Meyer-Soltau
4. BeisitzerHeliane Ostwald
5. BeisitzerProf. Dr. Hans Neuhof
SchriftführerJürgen Spenrath
Neuer Landesvorstand der AfD-NRW
Ergebnis zur Wahl der Konventsdelegierten
1. LandesschiedsrichterBernd Essler
2. LandesschiedsrichterThomas Kraemer
3. LandesschiedsrichterDr. Anna Rathert
4. LandesschiedsrichterSibylle D’Aram
5. LandesschiedsrichterDieter Hüschen
6. LandesschiedsrichterMatthias Helferich
7. LandesschiedsrichterSebastian Schmitz
8. LandesschiedsrichterAxel Lange
9. LandesschiedsrichterHorst Gilles
1. ErsatzschiedsrichterWerner Zörner
2. ErsatzschiedsrichterGustav Kade
3. ErsatzschiedsrichterPetra Steffen
4. ErsatzschiedsrichterMartin Breuer
5. ErsatzschiedsrichterManfred Steinberg
Ergebnis der Landesschiedsrichter-Wahlen für das NRW-Landesschiedsgericht