„DER #AFD-ZYKLUS“ VON JUSTUS #BENDER (#FAZ) – UND WAS NOCH DRINGEND ERGÄNZT WERDEN MUSS!

In einer nahezu gleichgeschalteten deutschen Mainstream-Presse oder dem öffentlich-rechtlichen Staatsfunk gibt es mittlerweile kaum noch Berichte oder Beiträge, die als „unabhängiger Qualitätsjournalismus“ – mit entsprechend profunder und objektiver Recherche – bezeichnet werden könnten oder einen kritischen und informierten Bürger, der zudem noch über einen gesunden Menschenverstand verfügt, überhaupt noch interessieren könnten. Viel zu sehr werden die immer wieder in der Staatspropaganda verwendeten Narrative aufgewärmt, dauerbespielt und als links-rot-grüne Propaganda stupide abgespult. Möge die Dauerberieselung wirken!

Ein typisches Beispiel für diese einseitige Sichtweise und Berichterstattung ist die angebliche „AfD-Spezialistin“ Ann-Katrin Müller vom Spiegel, die durch sämtliche Talkshows geistert und immer wieder die gleichen Mainstream-Stereotype zum Besten gibt. Hass und Hetze at its best – solange es gegen „Rechts“ geht ist das immer legitim und gerne gesehen. Aber es gibt von Zeit zu Zeit auch Ausnahmen – und die muss man auch positiv benennen.

Einen sehr guten und auch aus unserer Sicht absolut zutreffenden Zustandsbericht zur AfD legt der FAZ-Journalist Justus Bender unter der Bezeichnung „Der AfD-Zyklus“ aktuell vor (s.u.). Darin beschreibt er den immer wiederkehrenden Prozess innerhalb der Partei, sich mit einem vermeintlich „bürgerlichen“ Gesicht nach außen zu schmücken, während es innerhalb der Organisation völlig anders aussieht. Und das, was sich in der Presse immer wieder als angeblicher „Rechtsruck“ vollzieht, ist in Wahrheit eine stumpfe Kaperung sowohl der von Bender angesprochenen „Glücksritter“ – gerade in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten – als auch der tatsächlich Rechtsradikalen bzw. Rechtsextremisten (hier sei nochmals ausdrücklich auf Protagonisten wie Roger Beckamp aus NRW verwiesen, der gezielt solche Personen in der Partei sowie seinem Mitarbeiter-Stab platziert).

Die in diesem Bender-Artikel genannten Vorgänge entsprechen absolut den Tatsachen und sind authentisch. Und auch die Beschreibung eines immer wiederkehrenden Rituals – nämlich dem innerparteilich permanent angeheizten (echten) Kampfes zwischen vermeintlich „Bürgerlichen“ und dem von Björn Höcke aus Thüringen noch immer gesteuerten „Flügel“, die damit verbundene „Empörungskultur“ und gleichzeitige Ablenkung – besser gesagt „Beschäftigung“ – weite Teile der Mitglieder ist nicht nur Programm, sie ist das „Erfolgsrezept“ der AfD. Denn umso mehr Zeit in diese „Kämpfe“ investiert wird, umso weniger Zeit bleibt für politische Arbeit. Die aber ohnehin kaum einer der AfD-Mandatsträger leisten kann oder will. Verbunden mit dem Mythos, eine politische „Alternative“ sein zu wollen, wird dem Wähler ein Trugbild vorgegaukelt, das es in der parteiinternen Realität gar nicht gibt. Aber wie es auch Bender zu Recht mit dem Beispiel des mittlerweile ausgetretenen Rheinland-Pfälzers Uwe Junge anspricht, kommt es den intellektuell allenfalls durchschnittlich begabten „Glücksrittern“ mittlerweile nur noch auf eines an: Leistungslose Eigenversorgung durch Steuergelder. Und welches Beispiel würde da am besten greifen? Richtig, die „Trümmer-Truppe“ des „Versager-Landesverbands“ NRW.

Zwei Aspekte lässt Bender allerdings aussen vor – die beide ganz erheblich auf die Partei und ihren früheren wie jetzigen Zustand einwirken und die demnach dringend ergänzt werden müssen: Der Einfluss der externen Interessensvertreter und Financiers auf die Entscheidungsträger und Abgeordneten der Partei einerseits und der Einfluss der „Dienste“ über gezielt platzierte Provokateure, Zersetzer und Zerstörer. Das eine soll die AfD „in die richtige Richtung“ bewegen, das andere soll dafür sorgen, dass sich die Partei im Dauer-Erregungsstatus befindet und sich so keine echte strukturierte Opposition bilden kann. Die NPD, die zuletzt mit ca. 80% an einflussreichen Stellen mit V-Leuten durchsetzt war, lässt freundlich grüßen.

Über die externen Geldgeber, über illegale Parteispenden und dubiose Zahlungsströme, über finanzielle Unregelmäßigkeiten (gerade im Landesverband NRW) hat Abakus.News seit Jahren mehrfach und detailliert berichtet und entsprechende parteiinterne Unterlagen publiziert. Dennoch haben die Meinungsmacher und externen Beeinflusser wie Conle, Rohrböck oder die Goal AG die Partei und große Teile der Mandatsträger und Funktionäre im Griff – und diese Marionetten haben die Mitgliederbasis immer wieder durch mittelklassige Politik-Inszenierungen von tatsächlicher Politik abgelenkt.

Nicht minder schädlich waren und sind die von Beginn an in die Partei eingeschleusten Provokateure und Hilfskräfte der „Dienste“. Anders als in anderen europäischen Ländern ist mit der AfD eine gezielt von außen gesteuerte „Schein-Opposition“ gezielt installiert worden, die als zweckmäßiges Auffang- und Sammelbecken für all diejenigen in Deutschland dienen sollte, die sich entweder aus dem staatlichen System ausgeklinkt und auch bei Wahlen nicht mehr teilgenommen haben oder die am rechten Rand seit Jahrzehnten ein Schattendasein führten. Mit dem gezielt „bürgerlichen“ Anstrich und entsprechenden Führungsfiguren konnte man sich aus dem Stand bereits unmittelbar nach Gründung bei ca. 5% bundesweit positionieren – nach dem Abgang des „Idealisten“ Lucke fiel die Partei zunächst wieder auf ca. 3%, bevor die sog. „Flüchtlingskrise“ ab 2015/2016 die AfD auf deutlich zweistellige Werte katapultierte – schwache Landesverbände wie NRW ausgenommen. Dieses feste Wählerpotenzial ist bis heute wie festgemeisselt – kann allerdings auch nicht ausgebaut werden, obwohl das multiple Politikversagen der Altparteien, vor allem auch in der sog. „Corona-Pandemie“, eine realistische Zielgröße von 30%+ bundesweit erwarten lassen könnte.

Die deutlich und stabil über 10% bundesweit sowie teilweise knapp 30% in manchen Ostverbänden sind allerdings für die Regierenden mittlerweile des Guten zu viel – demnach kommt die „innere Zersetzung“ in den vergangenen Jahren immer stärker zum Einsatz. Ziel? Die AfD im „wählerstarken“ Westen möglichst unwählbar zu machen – und sie aus den meisten Landesparlamenten zu jagen. Die inflationären Parteiausschlussverfahren sowie immer wieder öffentlichkeitswirksame Austritte – wie zuletzt der von Meuthen – ist nur ein sichtbarer Ausdruck dieser von außen orchestrierten „Strategie“. Noch gibt es Protagonisten (auch Mandatsträger) in ausreichender Anzahl, die das inszenierte Spiel einer „Placebo-Opposition“ noch einige Zeit weiterspielen können. Aber das Image bröckelt. Auch namhafte Unterstützer des sog. „Flügels“ spielen mittlerweile dubiose Rollen. Und das Ende vom (AfD-)Lied? Im Osten wird die Partei eine starke, (national-)konservativ-patriotische Kraft des rechten äußeren Randes – Grenzüberschreitungen inklusive. Und im Westen eine reine über Steuermittel organisierte und apolitische „Glücksritter- und Versorgungspartei“. Jedenfalls so lange, wie die Partei dort über 5% kommt. Aber „Deutschland retten“? Ausgeschlossen!