#KRYPTOMARKT: #BODENBILDUNG ODER WEITERER #ABSTIEG?

Von Krypto-Konzept.com

Nach monatelangem Abstieg der Kryptowährungen mit insgesamt bereits drei signifikanten „Dumps“ beim Bitcoin auf ein aktuelles Kursniveau von ca. USD 16.500 stellen sich Investoren die berechtigte Frage, wie sich wohl die künftige Entwicklung an den Kryptomärkten darstellen wird. Insgesamt ist das Jahr 2022 aus unserer Sicht bislang alles andere als erwartet verlaufen. Gründe hierfür waren – neben den allgemeinen wirtschaftlichen Belastungsfaktoren wie weltweite Rezession oder Zinsturbulenzen – vor allem eine schmerzliche Bereinigung bei den Marktteilnehmern. In Deutschland belastete z.B. die Insolvenz von Nuri (ehemals Bitwalla) den inländischen Kryptomarkt, international trugen vor allem der Kollaps bei der Kryptowährung LUNA sowie zuletzt die Pleite eines der größten Marktteilnehmer FTX zu einem stark negativen Sentiment bei.

Und die Marktbereinigung innerhalb der Kryptomärkte wird sich fortsetzen: Mit der Pleite des StartUps BlockFi scheidet der nächste Marktteilnehmer aus – und die Rücklagen der internationalen Handelsplattformen stehen damit insgesamt auf dem Prüfstand (https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/nach-ftx-pleite-krypto-start-up-blockfi-meldet-insolvenz-an/28836378.html). Die FTX-Insolvenz zieht weite Kreise: Mit Genesis Global Capital steht wohl ein weiterer Marktteilnehmer vor dem wirtschaftlichen Aus. Die Systempresse orakelt sogar bereits von einem „Staatsbankrott“ von El Salvador – das mittelamerikanische Land hatte als erstesdie Kryptowährung Bitcoin als „gesetzliches Zahlungsmittel“ eingeführt (https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/gesetzliches-zahlungsmittel-ftx-insolvenz-und-bitcoin-einbruch-el-salvador-droht-wohl-staatsbankrott-11944482).

Die Kryptowährungen und damit auch Bitcoin werden kurzfristig demnach auch weiterhin unter Druck stehen. Die spannende Frage wird sein, wie stabil sich dieses Marktsegment mittelfristig gegenüber den Finanz- und vor allem Zinsmärkten zeigen wird. Zudem kommt weltweit immer mehr das Thema „Regulierung“ der Kryptomärkte auf die Tagesordnung – rigide staatliche Auflagen würden sich kurzfristig ebenfalls negativ auf die Preise von Bitcoin & Co. auswirken.

Aus unserer Sicht hat sich in diesen unsicheren Märkten die beim „AbakusNews-Krypto-Muster-Depot“ gewählte „Trading-Strategie“ in 2022 überaus bewährt. Aktuell sind wir hier vollständig in Kryptowährungen investiert (Einstand Bitcoin: ca. EUR 15.750 – aktuell: EUR 16.350; Einstand Ethereum: ca. EUR 1.282 – aktuell: EUR 1.241) und werden bei zu erwartenden Markterholungen zum Jahresende weiterhin auf Basis unserer Strategie Kursgewinne sicherstellen. In den volatilen Aktienmärkten haben wir bei „AbakusNews-Blockchain-Muster-Depot“ sukzessive die Depotbestände – insbesondere die sich am Bitcoin orientierende Microstrategy – aufgestockt und halten eine Restliquidität von ca. EUR 37.300 für weitere Zukäufe. Beide Muster-Depots haben auch in 2022 bislang signifikant überdurchschnittliche Wertentwicklungen aufzuweisen.

Hat sich beim Bitcoin die Bodenbildung seit dem letzten Dump am 08.11.2022 von über USD 21.00 auf USD 15.400 bereits vollzogen (aktuelle Handelsspanne zwischen USD 18.200 und USD 15.400) bereits vollzogen oder ist mit einem weiteren Rückschlag auf ca. USD 12.000 oder sogar – wie manche Marktteilnehmer unken – auf den Tiefstand vom März 2020 (ca. USD 7.550) zu rechnen?

Wir gehen beim Bitcoin (und dafür spricht die Normalisierung des „Fear & Greed-Index) für die nächsten Monate – insbesondere vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden moderateren Zinserhöhungen der weltweiten Zentralbanken – von einer Bodenbildung innerhalb der Kursbandbreite von USD 15.500 und USD 25.00 aus. Sollte der Kurs über die USD 19.000 nachhaltig ausbrechen, wäre eine Trendumkehr und damit eine signifikante Kurserholung in Richtung ca. USD 22.000 möglich. Innerhalb der genannten Bandbreite könnte die untere USD 15.000-Marke allerdings bei temporären Belastungen nochmals (ggf. auch mehrfach) getestet werden. Einen weiteren Kursverlust auf USD 12.000 oder tiefer halten wir aus heutiger Sicht für eher unwahrscheinlich.

Bei Ethereum sollte sich die Verbesserung des Oekosystems positiv auswirken. Im Juni noch auf unter USD 900 gefallen, rangiert ETH seit August 2022 in einer Handelsrange von ca. USD 2.000 und ca. USD 1.100. Konform zu BTC gilt: Sollte der ETH-Preis deutlich über USD 1.400 ausbrechen, sind Preise von USD 1.800 bis USD 2.000 möglich. Einen nochmaligen Test der USD 900-Marke halten wir dagegen aktuell für wenig wahrscheinlich.

Für mittel- und langfristig denkende Investoren, die von Kryptowährungen als alternative Investments nachhaltig überzeugt sind, sollten weitere BTC-Rückschläge unter USD 16.000 (ETH: unter USD 1.100) für den konsequenten Aufbau von Teilpositionen genutzt werden.