#PI-#BÖRSEN-#LISTING: DER „HANDELS-TRICK“ MIT DEN „#SCHULDVERSCHREIBUNGEN“!

Von Krypto-Konzept.com:

Innerhalb von wenigen Tagen ist ein schwunghafter Handel in der Kryptowährung „PI“ entstanden – und das, obwohl sich das „PI-Netzwerk“ selbst massiv dagegen wehrt und öffentlich erklärt hat, dass es nicht nur mit dem öffentlichen Handel der Coins eiverstanden ist, sondern dass sogar „Massnahmen“ unternommen werden sollen, um juristisch gegen die Händler vorzugehen.

Mit „Atlantis Exchange“ (https://atlantiscex.com) startet nunmehr der nächste Anbieter in den PI-Handel. Kein Wunder, liegen die Tagesumsätze bereits in der Spitze bei über USD 31,67 Mio. (siehe Anbieter-Übersicht unten). Zum Vergleich: Der bereits im Kryptomarkt längst als „Leitwährung“ etablierte Bitcoin (BTC) erzielt aktuell an den seriösen Kryptobörsen 24 Std-Handelswerte von ca. USD 18 – 25 Mio.!

Nach Angaben unseres Partners Krypto-Konzept.com, der unsere Krypto- und Blockchain-Muster-Depots betreut, wird es für das PI-Netzwerk wohl sehr schwierig, die Handelsaktivitäten dritter Anbieter vollständig zu unterbinden. Einerseits bestehen erhebliche rechtliche Hürden (die Händler domizilieren z.B. in China oder den Seychellen, somit sind juristische Schritte deutlich erschwert) – allenfalls über den „Markenschutz“ könnten wirksame Ansätze bestehen, die allerdings den Handel selbst nicht verhindern werden.

Andererseits bedienen sich die Händler eines „Tricks“: Da die PI-Coins nur innerhalb des geschlossenen PI-Netzwerkes in internen Wallets verwaltet werden können und ein Übertrag der Coins auch nur innerhalb des geschlossenen Systems möglich ist, arbeiten die Anbieter mit „IOYs“. Diese englische Abkürzung steht für „Schuldverschreibung“ („I owe you“) und bedeutet, dass sich der Aussteller der IOU zur Lieferung von PI-Coins gegenüber dem Inhaber der Schuldverschreibung verpflichtet. Der Käufer erwirbt gewissermassen einen „verbrieften Lieferungsanspruch“. Bis einer konkreten Lieferverpflichtung nachgekommen werden kann (Öffnung des PI-Mainnet; Übertragungsmöglichkeiten der PI-Coins auf externe Wallets) sind diese IOUs gewissermassen ein „Handelsersatz“ (Surrogat) für die tatsächlichen PI-Coins. Und nur diese IOUs werden derzeit über die diversen Händler gehandelt!

Eine solche Konstruktion ist zwar etwas kompliziert, bürokratisch aufwendig aber durchaus legal. Denn für den Herausgeber der Schuldverschreibung ist lediglich relevant, dass die jeweiligen Coins tatsächlich existieren und zu irgendeinem künftigen Zeitpunkt auch ein Zugriff auf diese Coins durch den Aussteller erfolgen kann, um der Lieferverpflichtung aus den IOUs nachkommen zu können. Die PI-IOUs sind gewissermassen ein „Future-Kontrakt“ auf die künftige Auslieferung der PI-Coin.

Von diesen Hintergründen hat der private Anleger, der aufgrund der massiven Kurssprünge auf „PI“ aufmerksam wird, wenig bis keine Kenntnis – er geht wohl gutgläubig davon aus, mit einer Transaktion über eine Handelsplattform die „echten“ Coins zu erwerben. Solange der Anleger ausschließlich über die jeweilige Plattform handelt, treten in der Orderabwicklung und Verwaltung auch keine Probleme auf – schwierig wird es dann, wenn er sein Kapital verfügen und/oder die vermeintlichen PI-Coins an eine andere Wallet-Adresse übertragen will!

Nach Ansicht von Krypto-Konzept.com sollten private Anleger aktuell auf gar keinen Fall in den PI-Handel einsteigen – und alle diejenigen, die bereits „echte“ PI-Coins in ihrem internen Netzwerk-Wallet halten, sollten diese in jedem Fall auch dort belassen! Denn die PI-Coin hat noch erhebliche Kursphantasien – sollten sich nämlich die aktuellen Aussteller der Schuldverschreibungen zu einem späteren Zeitpunkt eindecken MÜSSEN und dadurch zum Zeitpunkt eines möglichen externen Erwerbs plötzlich eine entsprechend hohe Nachfrage entstehen, werden wir noch ganz andere PI-Kurse sehen.