#ABAKUSNEWS-#KRYPTO-MUSTER-#DEPOT BEENDET 2022 MIT EINEM SAGENHAFTEN PLUS VON +1.358,79%!

Von Krypto-Konzept.com:

Im Krisen- und Rezessionsjahr 2022 gingen die Börsenkurse weltweit auf Tauchstation. Für deutsche Anleger und Investoren, die auf Euro-Basis ihr wenig Erspartes bzw. das noch verbliebene (Rest-)Vermögen anlegten, gab es durch die Bank lange und enttäuschte Gesichter. Die deutschen Indices purzelten im Zuge der einsetzenden Zinserhöhungen (DAX: -12,35%, MDAX: -28,49%, TecDAX: -25,48%) und auch international gab es 2022 an den Aktienmärkten wenig zu verdienen (S&P 500: -19,63%, DOW JONES: -9,00%, NASDAQ100: -33,32%), selbst das bisherige „Zugpferd“ China schwächelte deutlich (FTSE CHINA A50: -17,06%). Nur die Börse in Istanbul (ISE 100: +190,62) und interessanterweise der britische FTSE100 (+0,66%) konnten mit positivem Jahresergebnis abschließen.

Bei den sachwert-orientierten Investments musste auch der Klassiker „Gold“ deutlich Federn lassen. Ein Preis nahe dem historischen Allzeit-Hoch von USD 2.052,00 konnte nicht gehalten werden (auf Euro-Basis gab es allerdings ein Allzeit-Hoch aufgrund der temporären USD-Stärke gegenüber dem Euro!) – zum Jahresende lag das Edelmetall noch knapp über USD 1.800,00. Scheinbar haben die Unsicherheit und eine galoppierende Inflation sowie die weiterhin hohen Rezessionsgefahren nicht dafür sorgen können, dass Gold in deutlich höhere Preiskategorien aufsteigt. Aber Vorsicht: Betrachtet man das „physische Gold“ in Form von Goldbarren oder Münzen, gab es an den Märkten teilweise erhebliche „Aufschläge“ zu dem von den Banken festgelegten Gold-Preisen. Zeitweise war in Deutschland überhaupt kein physisches Gold mehr am Markt zu bekommen! Dies sind eindeutige Indikationen dafür, dass zahlreiche Anleger der Euro-Währung immer weniger vertrauen und zunehmend Edelmetalle horten (zumal in 2022 der Höchstbetrag für anonyme Gold-Käufe weiter auf nur noch EUR 2.000 reduziert wurde!).

Auch am Immobilienmarkt haben sich die Preise in 2022 nach vielen Jahren des Preisanstiegs deutlich beruhigt – wenn auch auf sehr hohem Niveau. Während in Spitzen-Lage noch immer „Mondpreise“ für Topp-Immobilien bezahlt werden, ging das Preisniveau in den A- und B-Lagen großer und mittelgroßer Städte bereits spürbar zurück. Die Mieten sind in 2022 dagegen deutlich stärker prozentual gestiegen als die Preise für „Eigentum“. Die gestiegenen Zinsen bei Baufinanzierungen zum Ende des Jahres 2022 könnten sich auch in 2023 weiter verstetigen – das DIW rechnet für das laufende Jahr mit einem Preisrückgang bei Immobilien von 7% bis 10%.

Auch der Kryptomarkt wurde in 2022 massiv von den Rezessionstendenzen einer nachlassenden Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen und die Kurse gingen durchweg dramatisch „gen Süden“. Die „Krypto-Leitwährung“ Bitcoin (BTC) – zu Beginn des Jahres noch bei deutlich über USD 40.000 – stürzte unter sehr hohen Wertschwankungen in der Spitze bis auf USD 15.800 ab (22.11.2022) und „kämpft“ aktuell mit der USD 17.000-Marke (Jahresverlust 2022: -59,59% auf Euro-Basis). Hinzu kamen weitere Belastungen durch von Regierungsseiten angedachten Regulierungseinschränkungen der Kryptomärkte – etwa in der EU – oder gar Verbote (China). Besonders belastend für den Kryptomarkt war allerdings die Insolvenz von FTX, eine der weltweit größten Handelsplattformen für private und institutionelle Investoren (https://abakusnews.com/2022/11/09/kryptowahrungen-unsicherheit-rund-um-ftx-schickt-die-kurse-in-den-keller/). Zehntausende Kunden kommen aktuell nicht an ihr Krypto-Vermögen. Und auch in 2022 gab es wieder den ein oder anderen „Krypto-Diebstahl“ bei kleineren Plattformen, die nur unzureichend gegen Hacker-Angriffe geschützt sind. Schließlich wurden die in der Asset-Klasse „Kryptowährungen“ aufgebaute Gewinne von vielen Investoren dazu genutzt, andere Verluste – etwa in den Aktienmärkten – zu kompensieren oder entstehende „Margin-Verbindlichkeiten“ auszugleichen, was tendenziell immer stärkeren Verkaufsdruck an die Kryptomärkten erzeugte und die Kurse in den Keller trieb.

Die Jahres-Performance 2022 (ausgewählte Kryptowährungen, auf Euro-Basis):

KryptowährungPerformance 1 Jahr (in %, auf EUR-Basis)
BITCOIN (BTC)-59,59
ETHEREUM (ETH)-60,71
CARDANO (ADA)-77,56
BINANCE COIN (BNB)-42,27
RIPPLE (XRP)-55,14
DOGECOIN (DOGE)-53,61
POLYGON (MATIC)-61,52
LITECOIN (LTC)-42,80
POLKADOT (DOT)-81,75
SOLANA (SOL)-90,46
SHIBA INU (SHIB)-71,07
MONERO (XMR)-20,02
BITCOIN CASH (BCH)-73,89
CRONOS (CRO)-87,01
VECHAIN (VET)-79,20
THE SANDBOX (SAND)-90,54
DECENTRALAND (MANA)-88,60
PAX GOLD (PAXG)+3,04
COMPOUND (COMP)-82,83
DOGELON MARS (ELON)-78,62

Das AbakusNews-Krypto-Muster-Depot konnte sich in der Jahresentwicklung nicht nur von den sinkenden Preisen der Kryptowährungen abkoppeln – nein, die von uns bereits zu Jahresbeginn eingeschlagene „Trading-Strategie“ ging vollumfänglich auf: Durch das konsequente Ausnutzen der teilweise hohen Wertschwankungen unter strikter Berücksichtigung der USD-EUR-Parität konnte eine Jahres-Performance von sagenhaften +1.358,79% erzielt werden!

Ein großer Anteil des realisierten Wertzuwachses entfällt dabei auf Währungsgewinne, aber auch das teilweise vollständig ver- und erneut gekaufte Portfolio mit entsprechenden Kursgewinnen trug zu dieser bemerkenswerten Performance bei. Seit Erstinvestition (12.10.2020) konnten aus EUR 10.000 Depot-Vermögen mittlerweile zum 31.12.2022 insgesamt EUR 14.617.543,43 entstehen (Jahresendbestand 2021: EUR 1.002.032,01)!

Aufgrund der weiterhin unsicheren Märkte (Weltwirtschaft, Zinssteigerungen u.ä.) werden wir überwiegend an der Trading-Strategie festhalten, zunächst allerdings nur für die beiden größten Depot-Positionen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Einen starken Fokus hatten wir zum Jahresende zudem auf den „digitalen Yuan“ (YCC) gelegt und eine signifikante Position aufgebaut. Derzeit wird die chinesische Wirtschaft (und damit auch die Währung) durch die katastrophalen Folgen einer völlig unsinnigen „Null-Covid-Strategie“ stark belastet. Erfahrungsgemäß kann sich dies allerdings schnell wieder ändern – China ist und bleibt auf dem Weg, sich zur bedeutendsten Volkswirtschaft weltweit zu entwickeln. Insbesondere der hohe Technologie-Anteil innerhalb der Volkswirtschaft sowie exzellent ausgebildete, engagierte Arbeitskräfte und innovative Unternehmer werden der künftige Garant für eine überdurchschnittliche Wirtschaftsentwicklung sein. „YCC“ besitzt daher aus unserer Sicht mittelfristig gegenüber dem US-Dollar sowie insbesondere dem weichen Euro enormes Kurspotential.

Die Kryptomärkte sind aktuell weiterhin sehr fragil, die derzeitigen Umsätze auf tiefem Niveau. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch externe Einflüsse (z.B. weitere Kriegsereignisse, etwa in Taiwan) sowie tendenziell noch immer drohenden Zinssteigerungen weltweit auch in den kommenden Wochen und Monaten temporärer Druck auf die Kryptowährungen entsteht (Pessimisten sehen den Bitcoin (BTC) z.B. bei bis zu USD 7.000!). Aus unserer aktuellen Einschätzung heraus findet derzeit eine Bodenbildung in den wichtigsten Kryptowährungen statt – es fehlen lediglich die Kaufanreize, um die Nachfrage und damit die Kurse wieder auf höhere Niveaus zu bewegen. Sollten allerdings tatsächlich weitere relevante Belastungen entstehen, werden wir wie gewohnt auch unter konsequenter Einhaltung von Stopp-Marken ggf. das vollständige Depot liquidieren, um dann erneut auf niedrigerem Niveau investieren zu können.