„#HITLERGRUSS-FOTO“ ÖRTLICHER #AFD-FUNKTIONÄRE BESCHÄFTIGT #STAATSANWALTSCHAFT

Wie zu befürchten war, sorgen eingeschleuste Uboote, intellektuell benachteiligte Mitglieder bzw. Mitarbeiter der Partei oder selbsternannte „Pseudo-Patrioten“ in der Alternative für #Deutschland (#AfD) immer wieder für – möglicherweise beabsichtigte oder provozierte – Skandale: Aktuell ermittelt die #Staatsanwaltschaft #Landshut aufgrund einer Strafanzeige von Johannes #Becher, einem Landtagskandidaten der #Grünen-, gegen die mittlerweile aus der Partei von ihren Ämtern zurück- und aus der AfD ausgetretenen Markus #Schirling und Frank Salloch. Welche Straftatbestände Grundlage der Ermittlungen sind, gab die Staatsanwaltschaft nicht im Detail bekannt.

Nach dem Rücktritt und dem Parteiaustritt des früheren AfD-#Bezirkstagskandidaten und Schatzmeisters Schirling und des AfD-Beisitzers Salloch ist für den Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der Partei, Johannes #Huber, die Angelegenheit laut eigenen Aussagen zwar „erledigt“; allerdings zieht die Angelegenheit doch weitere Kreise. Die Büroleiterin von Huber, Linn Deborah #Kuppitz, die auf #Facebook auch unter Linn Siebecke auftritt, hat das ominöse Foto der beiden Ex-Funktionäre auf der #Zugspitze in diesem sozialen Netzwerk geliket.

Ein Versehen? Oder nur mit der Maus abgerutscht?

Die Büroleiterin von Huber ist ein sehr gutes Beispiel dafür, welche Mitarbeiter in der AfD-#Bundestagsfraktion überwiegend in Anstellung gebracht worden sind: Im Gegensatz zu den #Altparteien-, die innerhalb des Mitarbeiter-Stabes nahezu ausnahmslos auf #Qualifikation, #Ausbildungsniveau und fachliche #Kompetenzen achten, wurden in der AfD bei den jeweiligen Mandatsträgern die Jobs überwiegend über Gefälligkeiten vergeben – ein Umstand, der sich bereits jetzt merklich nachteiligt auswirkt. Handwerkliche Fehler bei Anträgen, uninspiriertes Arbeiten oder gar temporäre Abwesenheit vom Arbeitsplatz – keine guten Grundlagen, um alternative Politik auch nur ansatzweise umsetzen zu können.

Die AfD täte gut daran, sich innerhalb des Mitarbeiterstabes der Fraktion im Deutschen #Bundestag sowie unter den Mandatsträgern in #Berlin deutlich zu professionalisieren und zu optimieren. Andernfalls besteht die akute Gefahr, sich in der erforderlichen Auseinandersetzung mit den Systemparteien zu blamieren und vor allem die Wähler nachhaltig zu enttäuschen. Manche inaktiven, unpolitischen, leistungslosen und unprofessionellen Fraktionen in den westlichen Bundesländern – allen voran in #NRW – sollten eine deutliche Warnung sein.

„Schon vor einigen Wochen hatte der Vorwurf im Raum gestanden, dass die Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten #Huber der rechten Szene nahestünden. Da ging es auch bereits um seine Büroleiterin Linn Deborah Kuppitz, die einem Bericht der Online-Ausgabe der #Zeit zufolge „Die Woche #Compact“ moderiert, ein TV-Format der gleichnamigen Zeitschrift, die als Sprachorgan von AfD und #Pegida gilt. Auch damals hatte Huber seine Büroleiterin verteidigt. Sie sei eine „untadelige Frau“. Die AfD stehe außerdem für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, sagte Huber, der auch auf die AfD-#Unvereinbarkeitsliste verweist. Diese Liste schließt Anwärter von der Parteimitgliedschaft aus, wenn sie in bestimmten rechtsextremen Gruppen aktiv sind oder waren.

Für Johannes #Becher sind all diese Aussagen lediglich der Versuch einer #Schadensbegrenzung. Das Foto mit dem Hitlergruß auf der Zugspitze sei Fakt und stelle eine Nähe zu rechtem Gedankengut dar, die nicht tolerierbar sei.“

Bildquelle: Facebook

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/nicht-erledigt-hitlergruss-foto-oertlicher-afd-funktionaere-beschaeftigt-staatsanwaltschaft-1.3958300

Salloch_Schirling

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