Schon seit Jahren sind Parteitage der AfD auf allen Ebenen - Kreisverbände, Landesverbände oder Bundesverband - nur noch peinliche „Demokratie-Inszenierungen“, die man rein formal nach dem deutschen Parteiengesetz abhalten muss. In Wahrheit werden alle relevanten Entscheidungen - inhaltlicher Art oder hinsichtlich des immer mehr ins Prekariat abgleitenden „Personals“ bei Ämtern und Mandaten - bereits vorher in Hinterzimmern von den schon jetzt mit Steuergeldern bezahlten Akteuren ausgekungelt und dann nur noch von den bereits namentlich sehr gut für Mauscheleien bekannten „Versammlungsleitern“, die willfährige Vollstrecker und lenkende Manipulateure der sog. parteiinternen „Beutegemeinschaft“ sind, exekutiert. Einzig aus humoristischer bzw. komödiantischer Sicht bieten Bundesparteitage der AfD noch einen gewissen Unterhaltungswert.
Auch der aktuelle Bundesparteitag in Magdeburg bestätigt diese „Demokratie-Simulation“, die die AfD zur potentiellen Wählertäuschung vorführt. Nur die Diskussion bezüglich eines Beitritts zur „ID-Partei“ versprach in Magdeburg überhaupt eine gewisse Brisanz: Sollte es tatsächlich mittlerweile in der AfD möglich und vor allem mehrheitsfähig sein, dass die ursprünglich (national)konservativ-patriotische, DEUTSCHE Partei nicht mehr die Interessen des deutschen Volkes vertritt - was von den Vertretern gegenüber Bürgern und Medien immer wieder behauptet wird - sondern sich den Regularien des Bürokratie-Mollochs EU unterwirft? Sollte man tatsächlich die eigene Glaubwürdigkeit derart leichtfertig aufs Spiel setzen und sich dem französischen Wahlrecht sowie Marine Le Pen unterwerfen (die „ID-Partei“ existiert nach französischen Recht und wird von Frankreich aus zentral gesteuert und geführt!)? Betreibt man offen Wählertäuschung, indem man einerseits programmatisch vom „DEXIT“ - also dem Austritt Deutschlands aus der EU - fabuliert und andererseits selbst zur „EU-System-Partei“ mutiert?
Abakus.News hatte schon frühzeitig auf den drohenden Glaubwürdigkeitsverlust und strategisch gravierenden politischen Fehler durch eine Unterwerfung der AfD hingewiesen (https://abakusnews.com/2023/06/21/afd-will-zu-eu-konformer-eu-partei-werden-unter-der-fuhrung-frankreichs/), in Magdeburg erlagen erwartungsgemäß die Mitglieder der „Beutegemeinschaft“ erneut dem Lockruf des Steuergeldes. Mehrheitlich wurden programmatische Ziele und ursprüngliche Partei-Ideale offen verraten und damit auch gezielt Wählertäuschung „beschlossen“. Der eigentlich (angeblich!) beabsichtigte (und formal auch auf einem früheren Bundesparteitag beschlossene!) „DEXIT“ wurde nicht nur in diversen Interviews in Magdeburg aufgeweicht bzw. relativiert („EU reparieren“), es wurde vielmehr Jedermann klar, dass es den AfD-Politik-Darstellern wohl ausschließlich um den „schnöden Mammon“ geht. Böse (tatsächlich patriotische) Zungen würden das sogar als „Volksverrat“ bezeichnen. Oder hätten sich historische deutsche Größen wie der in AfD-Kreisen so beliebte Reichskanzler Otto von Bismarck etwa freiwillig den Franzosen unterworfen? Da reichlich finanzielle Gelder winken ist man also bereit, sich von den eigenen „Idealen“ zu trennen? Das erinnert - wie Emil Sänze aus Baden-Württemberg in einer sehr guten Gegenrede erwähnte - auffällig an einen früheren Verrat, als man sich für eine eigene Stiftung entgegen der ursprünglichen AfD-Programmatik entschied („Stiftungsunwesen abschaffen“), in der vermeintlichen Hoffnung nach zweistelligen Steuergeld-Millionen. Bis heute wartet man trotz kläglicher Anbiederung an den Mainstream auf die begehrten und ersehnten Finanzmittel. Was ist eigentlich von solchen „Schein-Patrioten“ zu halten, die sich ausschließlich um die monetäre „Bereicherung“ der eigenen Partei bzw. einiger Mandatsträger kümmern, anstatt die deutschen Bürger-Interessen bzw. Deutschland zu vertreten?
Der entsprechende Antrag des Bundesvorstands zum ID-Beitritt wurde dann auch bezeichnenderweise von dem seit langer Zeit abgetauchten Ex-MdB Roland Hartwig (Stasi-Sonder-Ermittler unter Meuthen) in seiner markanten „Mickey Mouse-Stimme“ präsentiert. Im Saal wurde danach deutlich, dass sich eine große Anzahl Delegierter nicht Marine Le Pen unterwerfen wollten und man hätte klug gehandelt, dem Vorschlag des MdB Dirk Spaniel - Nichtbehandlung des Antrags und sorgfältige Prüfung mit parteiinterner Diskussion - zu folgen. Dazu war aber insbesondere Alice Weidel keinesfalls bereit: Mit hysterischer, kreischender Stimme und hektischen Bewegungen forderte die teilweise aus extern Quellen finanzierte „Schweizerin“ von den Delegierten unbedingte Gefolgschaft ein - etwas mehr als 70% stimmten sodann brav dem Antrag des Bundesvorstands zu. „Betreute Demokratie“ ohne eigenes Nachdenken. Ohne zu wissen oder auch nur zu ahnen, welche Tragweite dieser Beschluss künftig noch haben könnte. Die Systempresse jubelt bereits jetzt über diesen dummen Fehler - die linke Frankfurter Rundschau textet völlig zutreffend „jetzt doch Anbiederung der AfD an die „korrupte EU“?“.
Dass die AfD finanziell offen „notleidend“ ist, machten vor allem auch der Rechenschaftsbericht des fachfremden Bundesschatzmeisters Carsten Hütter aus Sachsen sowie insbesondere der Bericht der Rechnungsprüfer deutlich. Letztgenannter Tagesordnungspunkt einer Berichterstattung sollte sogar vor der Öffentlichkeit gezielt versteckt werden (Antrag auf Ausschluss der Presse) - dies wurde dann allerdings doch noch gerade abgelehnt. Die peinlichen Zahlen wurden dann von Hütter mit Unterstützung des „Versammlungsleiters“ Julian Flak so schnell wie möglich durchgepeitscht - eine Diskussion fand unter den erstaunlicherweise demonstrativ desinteressierten Delegierten nicht statt. Sicherlich auch mangels eigener finanzieller Kompetenzen.
Dabei hätte man durchaus einige Positionen des „finanziellen Teils“ hinterfragen können, nein sogar müssen! Lediglich die vorsichtigen Äußerungen der sichtlich nervösen Rechnungsprüfer deuteten darauf hin, dass in den Parteifinanzen noch zahlreiche Risiken - vielleicht sogar regelrechte Bomben - schlummern. Das „Gold-Thema“ hätte man unbedingt detaillierter hinterfragen müssen (z.B.: Warum existieren zwei verschiedene Verwahrstellen? Was passierte mit dem über Marktwert damals vereinnahmten Mehrertrag? Wurden alle steuerlichen Voraussetzungen eingehalten? Warum steht bis heute eine vollständige Echtheitsprüfung aus?). Insbesondere auch das Thema „Erbschaften“ könnte der Partei noch auf auf die Füße fallen (hierbei soll es zu „Unregelmäßigkeiten“ gekommen sein)! Zudem die zarten Hinweise der Prüfer, dass sich die mit Partei-eigenen (16!) Kreditkarten ausgestatteten Funktionäre in maßloser Selbstbedienungsmentalität nicht an die eigenen „Reisekosten-Richtlinien“ halten (also offenbar zügellos Parteigelder verprassen), verpufften ohne sichtbare Reaktion der Delegierten. Oder die deutlich abzulesenden Finanzprobleme der Landesverbände („Forderungen an Gliederungen“) zeigen deutlich, wie prekär die Lage innerparteilich ist. Warum besteht ein unverhältnismäßig hoher Betrag an „Rückstellungen“? Wofür wurden diese „Rückstellungen“ im einzelnen gebildet? Gab es Fehlverhalten von Vorstandsmitgliedern? Nachfragen Fehlanzeige!
Für 2022 wurden ca. 29.000 Mitglieder ausgewiesen, 25% (!) davon zahlen den „Mindestbeitrag“ von EUR 30 pro Jahr! Darunter scheinen sich zahlreiche als Stimmvieh in den Kreisverbänden installierte Neo-Nazis sowie Angehörige der IB-/(H)JA-Pöbel- und Proleten-Truppe zu befinden. Defizite existieren finanziell somit bei den Mitgliedsbeiträgen sowie Spenden - auch zahlreiche Mandatsträger leisten ihre Abgaben entweder überhaupt nicht oder nicht vollständig! Da hilft es auch nicht, dass man mittlerweile wieder bei ca. 32.000 Mitgliedern zu liegen scheint - im Vergleich zu allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien ist das schlichtweg ein Witz!
Ab Morgen beginnt nunmehr mit den „Wahlversammlungen“ die Listen-Aufstellung für die Europawahl 2024. Und bei der neuen EU-Partei AfD laufen sich bereits seit Wochen und Monaten zahlreiche Bedürftige und leistungslose Eigenversorger warm, um sich den Millionen-Euro-Jackpot zur persönlichen Sanierung zu sichern. Einem echten deutschen Patrioten kann es Angst und Bange bei dem Gedanken werden, welche kritischen und obskuren Personen sich über die AfD-Liste in das Europaparlament hinein wanzen. Aber verhindern lässt sich der geistig-moralische Verfall der AfD ohnehin nicht mehr. Nur der deutsche Wähler kann dies richten sofern er erkennt, wie sehr er/sie von dieser angeblich patriotischen Partei an der Nase herumgeführt und dreist belogen werden! Die neue „Alternative für die EU“ ist für das ursprüngliche Stammklientel der Partei unwählbar.





