#AFD-#NRW: DESASTER BEI DEN #WAHLVERSAMMLUNGEN AM VERGANGENEN WOCHENENDE (KURZBERICHTE) – SICHTBARER #NIEDERGANG DER #PARTEI IM (NOCH) MITGLIEDERSTÄRKSTEN #LANDESVERBAND

Einen #PR-Super-Gau landete der #NRW-#Landesverband der #AfD am vergangenen Wochenende in #Herne: Im Rahmen eines vom #Bezirksverband #Arnsberg möglicherweise bereits irregulär eingeladenen #Kreisparteitages – der #Kreisvorstand unter Führung von Armin #Wolf war zuvor amtsenthoben worden und zahlreiche „neue“ #Mitglieder wurden vom Landesvorstand ggf. satzungswidrig in den Kreisverband geschleust – wurden nicht nur die vorher ausgekungelten willfährigen „Gehilfen“ der sog. „Bürgerlichen“ inthronisiert (neue „#Kreissprecherin“ von Bochums Gnaden ist die ehemalige Erlebnis-Gastronomie-Betreiberin Beate #Fiedler), sondern es gab im Sinne des Wortes auch einen handfesten Skandal.

Die aufgefahrenen „Schläger-Trupps“ aus #Bochum – darunter auch der in juristischen Kreisen als „#Hooligan-Anwalt“ bezeichnete Knuth #Meyer-#Soltau, immerhin Beisitzer im #Landesvorstand, der dem Vernehmen nach angeblich auch zwielichtige Mandaten im #Migranten-#Clan-Umfeld und #Rotlicht-Milieu betreuen soll – sowie die #Landtagsabgeordneten Andreas #Keith und Sven #Tritschler waren der Garant dafür, dass die bereits im Vorfeld abgesprochenen „Wahlen“ unter Einsatz aller Mittel ungestört ablaufen konnten. Der ehemalige Kreissprecher Wolf wurde offenbar von Meyer-Soltau massiv bedroht und von Keith sowie einem Bochumer Schläger tätlich angegriffen (https://abakusdotnews.wordpress.com/2020/06/06/afd-herne-schlaegerei-bei-wahlversammlung-afd-sturmabteilung-in-die-kommunalparlamente-video/); der als Versammlungsleiter fungierende Tritschler hielt es wie selbstverständlich offenbar nicht für erforderlich, in die ausufernden  #Gewaltexzesse einzugreifen.

Die sog. „Bürgerlichen“ in der AfD scheinen nunmehr selbst physische Gewalt als legitimes Mittel anzusehen, um eigene politische (Macht- und Einkommens-)Interessen und „die eigenen Leute“ innerparteilich um jeden Preis durchzusetzen. Hierzu werden scheinbar „Schläger-Trupps“ im unrühmlichen Stile einer „#Sturmabteilung“ zusammen gestellt, die die Teilnehmer einschüchtern, in Schach halten und in die Defensive drängen sollen? Aus Teilnehmerkreisen war zu hören, dass sich der – Zitat eines Teilnehmers – „Abschaum“ durchgesetzt habe und solche Gewaltszenen nicht nur „peinlich“, sondern „ekelhaft“, „widerlich“ und „abstoßend“ sind.

Dem Vernehmen nach wurden von Wolf #Strafanzeigen gegen einen Bochumer Schläger sowie Andreas Keith wegen (gefährlicher) #Körperverletzung sowie gegen Meyer-Soltau gestellt.

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Auch die #Wahlversammlung des größten #Kreisverbands in #NRW lief schon fast gewohnheitsmäßig möglicherweise undemokratisch und teilweise scheinbar rechtswidrig ab. Eine für Jedermann, der sich als Kandidat zur Verfügung stellen möchte, zwingend öffentliche Wahlversammlung wurde – wie in Köln üblich – intransparent und undemokratisch zu einer geschlossenen Veranstaltung umdeklariert. Der illustre Kreissprecher Christer #Cremer, abhängig beschäftigt in der AfD-#Landtagsfraktion, der als „Bürgermeisterkandidat“ von Köln „gewählt“ wurde, nachdem alle potentiellen „Konkurrenten“ von einer Kandidatur abgehalten worden waren, vollzog im Eingangsbereich des #Gürzenich höchstselbst den Selektionsprozess. Gleich einem Lageraufseher an einer „Rampe“ – so einige Beobachter – bestimmte Cremer, der dem Umfeld von Sven Tritschler sowie der „Kölner Anwaltsmischpoke“ (Roger #Beckamp, Jochen #Haug, Fabian #Jacobi) zuzurechnen ist und der nicht nur in seinem Amt völlig überfordert scheint, über Zutritt oder Nicht-Zutritt zur Versammlung.

Die jeweiligen Verfehlungen in #Köln sowie mögliche Verstöße gegen das #Parteiengesetz werden dem zuständigen #Wahlleiter zur Kenntnis gegeben. Möglicherweise kann die AfD in Köln dann konsequenterweise nicht zur #Kommunalwahl antreten.

In Köln wie auch zuvor in Herne waltete der beruflich ungelernte Sven Tritschler in gewohnt „professioneller“ Manier „seines Amtes“. Unterstützt wurden diese ggf. demokratiefeindlichen Aktionen zudem ausgerechnet von einem vermeintlichen „#Volksvertreter“, dem AfD-#MdB Michael #Espendiller, der als „unabhängiger“  #Versammlungsleiter fungierte.

Einen detaillierten Bericht von diesem weiteren Kölner Skandal-#Parteitag, bei dem die #Mitglieder lediglich als Kulisse für eine vermeintliche #Demokratie-#Inszenierung benötigt werden, um versorgungsbedürftige Angehörige der parteiintern als „#Beutegemeinschaft“ bezeichneten Gruppe der vermeintlich „Bürgerlichen“ in #Steuergeld-finanzierte #Mandate zu befördern, kann man unter https://dievollewahrheit.com/2020/06/08/ist-der-koelner-festsaal-guerzenich-nun-die-neue-reichskanzlei-der-afd/ nachlesen.

Trotz akuter Personalnot, dramatischem Mitgliederschwund und vor dem Hintergrund, dass selbst ein Mitglied des #Landesvorstands, der parteiintern als „kleines Helferlein“ bezeichnete stellvertretende #Landessprecher Matthias #Helferich aus #Dortmund, der selbst auch bei der Wahlversammlung in Köln persönlich anwesend war, bettelnd um Unterstützung der #Bürger gefleht hatte, sich zur Kandidatur NRW-weit bereitzustellen (#Abakus News hatte dieses Flehen ebenfalls werblich unterstützt, um der Partei aus einer Notlage zu helfen), wurde interessierten Bürgern kein ordnungsgemäßer Zugang in die Versammlungsräume gewährt. Ein höchst undemokratischer und rechtswidriger Vorgang! Warum bettelt man vorher eigentlich verzweifelt öffentlich um Unterstützung, wenn man die Bürger dann anschließend ignoriert, abweist und aussperrt?

Die AfD in NRW scheint vor allem in Köln keine Partei zu sein, die nach demokratischen Grundsätzen agiert – auch deshalb gab es vor dem Versammlungsraum wütende Proteste (https://www.ksta.de/koeln/afd-versammlung-in-koeln-zusammenstoesse-mit-der-polizei—zwei-menschen-in-gewahrsam-36813780).

Wenig verwunderlich: Auf der „gewählten“ Reserveliste tummeln sich erneut die bekannten Untätigen und Leistungslosen, die bereits in den vergangenen sechs Jahren vollständig versagt haben und alles andere als eine #Alternative für Köln darstellen!

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Kurios und unkonventionell ging es auch im Kreisverband #Wesel zur Sache. Dort war der Kreissprecher Renatus #Rieger bereits mehrfach daran gescheitert, ordnungsgemäß für eine Wahlversammlung einzuladen bzw. nach erfolgter Einladung die erforderlichen Räumlichkeiten für die Wahlversammlung auch sicherzustellen.

Im wiederholten Anlauf sollte es nunmehr klappen, allerdings scheint es im Vorfeld zu einigen „Kommunikationsproblemen“ gekommen zu sein. Neben mehrfachen Nachrichten an die Mitglieder aus dem Weseler Kreisvorstand, die angesetzte Veranstaltung würde definitiv stattfinden, wurde kurzfristig vor der Versammlung eine Absage-Email verschickt. Aufgrund dieser Absage nahmen offenbar zahlreiche Mitglieder nicht an der Wahlversammlung teil, die aber dann dennoch durchgeführt wurde – ein klarer Verstoß gegen Wahlgesetze, da eine bestimmte Gruppe wohl Teile der #Mitgliedschaft von einer Kandidatur ausschließen und von der Versammlung mit diesem üblen Taschenspieler-Trick fernhalten wollte?

Abenteuerlich die mittlerweile über die sozialen Medien vom Weseler Kreisvorstand kolportierte Begründung: Die Absage-Email für die Wahlversammlung sei eine „Fälschung“. Angeblich sei die #Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden, um den Versender ausfindig zu machen. Wie aber sollen die „einfachen“ Mitglieder erkennen können, welche Email tatsächlich vom Kreisvorstand versendet wurde und welche nicht? Die AfD-NRW scheint immer mehr zum „Irrenhaus“ zu degenerieren – eine „Bananen-Partei“ mit dramatischer Proletarisierung innerhalb der Mitgliedschaft, der man in dieser personellen Besetzung auf gar keinen Fall politischen Einfluss verschaffen darf!

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Auch im Rhein-Sieg-Kreis (#RSK) wurde eine Wahlversammlung für die Kommunalwahlen organisiert, in #Niederkassel trafen sich gut 40 Mitglieder, um zunächst die Kreistagsliste Rhein-Sieg sowie den AfD-Kandidaten für den Landrat zu wählen.

Bei den vergangenen Wahlen zum Kreisvorstand hatte eine Gruppe um einerseits einen #Verschwörungstheoretiker und andererseits einen potentiellen #Volksverhetzer den bislang politisch aktiven (national-)konservativ-patriotischen Kreisvorstand abgelöst. Die Vertrauten des #Landessprechers Rüdiger #Lucassen (seine Mitarbeiterin Irmhild #Boßdorf mischte ebenfalls kräftig mit und wurde auch in den neuen Kreisvorstand gewählt) inklusive des „#Stasi“-#Sonderermittlers Roland #Hartwig (MdB) – der vor Kurzem zum „Bürgermeisterkandidat“ in #Leverkusen „gewählt“ wurde – waren frohen Mutes, sich mit Mandaten für den Kreistag versorgen zu können. Immerhin standen zahlreiche Versprechungen aus!

Allerdings kam es anders als erwartet: Die von dem bereits ausrangierten, ehemaligen #Bezirkssprecher Köln, Lutz #Teichert, nur mäßig mobilisierte Truppe der apolitischen „Weichgespülten“ hatte eindeutig das Nachsehen: Sowohl der potentielle Volksverhetzer als auch der vor einigen Jahren als Kreissprecher kläglich gescheiterte und aktuell erneut im Kreisvorstand vertretene Kandidat konnten die Mehrheit der Mitglieder nicht überzeugen. Im Gegensatz zur Wahlversammlung in Köln, in deren Rahmen sich nahezu alle Vorstandsmitglieder versorgen konnten, wurde im Rhein-Sieg-Kreis nicht ein einziges Vorstandsmitglied gewählt. Gut so!

Und der Rhein-Sieg-Kreis ist zudem ausgesprochen „weltoffen“ und „bunt“: Als Landratskandidat wählten die Mitglieder einen „Inder“ – das sollte ein interessanter und abwechslungsreicher #Wahlkampf im kommenden Herbst werden!

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Schließlich wurde auch im Kreisverband #Düsseldorf „gewählt“ – genauer gesagt wurde eine bereits absolvierte Wahlversammlung wiederholt, weil – so jedenfalls wird aus Parteikreisen kolportiert – aus Sicht des MdB Jochen #Haug „die falschen Kandidaten“ gewählt worden waren. Offiziell wurden „formale Fehler bei der ersten Versammlung“ vorgeschoben.

Die nach Teilnehmeraussagen sehr lautstark und kontrovers verlaufende Veranstaltung  – es war für viele Mitglieder befremdlich, dass man extra nach #Hilden anreisen musste und sich nicht in Düsseldorf traf – bildete zu Beginn eine 24:21 Mehrheit zugunsten der willfährigen Haug-Vertrauten ab. Nur so ist erklärbar, warum die im Stadtrat Düsseldorf völlig untätige und teilweise politisch völlig überforderte Uta #Opelt, die allerdings sehr gute persönliche Beziehungen zum MdB Haug besitzt, und eine apolitische Petra #Schneider (Mitglied im Landesvorstand NRW), die mehr über Lautstärke als politische Kompetenz verfügt, als Listenkandidaten gewählt wurden.

Auch in Düsseldorf wurde die „Beutegemeinschaft“ nunmehr vollumfänglich versorgt – ein Grund für den #Wähler, diese Truppe in Düsseldorf wie insbesondere auch in Köln bei den Kommunalwahlen nicht zu wählen!

FAZIT: Undemokratisches Handeln, potentielle Rechtsverletzungen und sogar körperliche Gewalt scheinen in der AfD NRW unter der „Führung“ des Ex-Oberst Rüdiger Lucassen in vielen Kreisverbänden nunmehr Einzug gehalten zu haben. Es bestehen für den unabhängigen Beobachter zunehmend gravierende Zweifel, ob es sich bei diesem Landesverband noch um eine demokratische Partei handelt und ob einige Akteure teilweise noch auf dem Boden des #Grundgesetzes bzw. der #FDGO stehen. Mit derartigen „Vorstellungen“ wie am vergangenen Wochenende in einigen Kreisverbänden ist dies jedenfalls eine Einladung für den #Verfassungsschutz (#VS), solche „Organisationen“ genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Niedergang der AfD in NRW ist sichtbar und hörbar. Es ist fraglich, ob die Partei in NRW künftig noch überhaupt in den Parlamenten vertreten sein wird.

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