#BRICS-#WÄHRUNG: DER 22.08.2023 KÖNNTE IM INTERNATIONALEN #GELDSYSTEM EINE TATSÄCHLICHE „#ZEITENWENDE“ EINLÄUTEN!

Während sich in Deutschland die links-rot-grünen Umwelt- und Klima-Utopisten Gedanken um Klimawandel, Wärmepumpen, Balkon-Kraftwerke, Canabis-Legalisierung und Minderheiten-Diskriminierung machen, droht am 22.08.2023 ein viel einschneidenderes Ereignis, das die gesamte Weltwirtschaft dramatisch verändern könnte - und die wirtschaftlichen Machtverhältnisse möglicherweise komplett auf den Kopf stellen. An diesem Dienstag findet nämlich bis zum 24.08.2023 das nächste Treffen der „BRICS-Staaten“ - also Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - in Johannesburg statt. Ganz offen auf der Agenda: Ein Frontalangriff auf das derzeit noch vom US-Dollar dominierte internationale Geldsystem.

Die Vorbereitungen hinter den Kulissen laufen bereits seit mehreren Jahren - Abakus.News hatte in verschiedenen Beiträgen vor allem über den verstärkten Schulterschluss von Russland mit China berichtet. Bemerkenswert vor allem der seit Jahren signifikante Anstieg der russischen und chinesischen Goldbestände, der Aufbau eines eigenen Zahlungsabwicklungssystems (als Konkurrent von „SWIFT“) inklusive Kreditkartenfunktionen sowie ein eigenes Settlement-System für Wertpapiere. Hinzu kommt, dass China bereits mit einer eigenen digitalen Währung (YCC) konkrete Erfahrungen im Kryptomarkt sammelt und Russland angekündigt hatte, den „digitalen Rubel“ mit Golddeckung kurzfristig einführen zu wollen. Während die USA noch gegen die bereits international eingeführten und allgemein akzeptierten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum regulativ anzukämpfen versucht und die EU mit dem „digitalen Euro“ noch in der Projektphase steckt, haben China und Russland bereits heute im Bereich der digitalen Währungen eindeutig die Nase vorne.

Und ausgerechnet der „Ukraine-Krieg“ und die von den westlichen Staaten verhängten „Sanktionen“ gegen Russland könnten jetzt zur Initialzündung für die Einführung einer goldgedeckten „BRICS-Währung“ werden. Denn die faktische Beschlagnahme der russischen Einlagen bei europäischen sowie US-Banken sowie Zentralbanken haben den boomenden Wirtschaftsnationen der BRICS-Gruppe gezeigt, wie gefährlich die Abhängigkeit vom US-Dollar und an ihn gebundene supranationale Institutionen tatsächlich ist. China als der mit Abstand größte Gläubiger von US-Staatsanleihen könnte etwa befürchten, nicht mehr mit Zins- und Tilgungsleistungen bedient zu werden, sofern es den USA ggf. einfallen sollte, Wirtschaftssanktionen gegen das Reich der Mitte auszusprechen. Eine eindeutige Nummerierung und damit Zuordnung der Anleihen zu den jeweiligen Gläubigern würde dies möglich machen.

Neben den fünf „Gründungsmitgliedern“ für eine goldgedeckte „BRICS-Währung“ haben dem Vernehmen nach weitere 40 (!) Staaten Interesse an der neuen Währung und die Rückkehr zum Goldstandard angemeldet, darunter zahlreiche afrikanische Staaten sowie z.B. Indonesien, die Türkei, der Iran oder Saudi-Arabien. Sollte der Währungscoup gelingen, wären aus dem Stand ca. 70% des weltweiten BIP und über 80% der Weltbevölkerung faktisch an diese neue „BRICS-Währung“ gekoppelt. Die USA und die EU stünden mit großen Augen staunend aussen vor und wären im Rahmen des Welthandels gezwungen, Waren, Dienstleistungen und vor allem Rohstoffe mit der neuen „BRICS-Währung“ einzukaufen. Die absehbare Folge wäre ein dramatischer Verfall des US-Dollars sowie des Euros an den internationalen Devisenmärkten - die Führungsrolle der USA in Wirtschaft und Geldsystem wäre endgültig Geschichte. Und auch die EU mit der „Abstiegsgesellschaft Deutschland“ würde massiv an weltwirtschaftlicher Bedeutung verlieren. Mit der „BRICS-Währung“ würde tatsächlich substanzielles und werthaltiges Geld gegen bedrucktes und vor allem der Inflation unterworfenen „Papier“ in Form des US-Dollars und des Euros antreten. Und auch die langfristigen wirtschaftlichen Entwicklungen der EU und insbesondere Deutschlands würden sich signifikant nachteilig für die jeweiligen Volkswirtschaften entwickeln. Nicht umsonst wird der russische Rubel seit geraumer Zeit an den Devisenmärkten künstlich „heruntergeprügelt“ - angeblich aufgrund eines „Leistungsbilanzdefizites“ der russischen Wirtschaft. Der Kampf um die Weltwährung scheint neu eröffnet!

Die neue „BRICS-Währung“ könnte zwischen den Gründungsmitgliedern wie seinerzeit der „ECU“ innerhalb der EU konzipiert werden: Der Wert berechnet sich nach einem „Währungskorb“, der die Verrechnungseinheit für die teilnehmenden Staaten bildet und stichtagsbezogen - etwa monatlich oder quartalsweise - neu evaluiert bzw. an die aktuelle wirtschaftliche bzw. konjunkturelle Situation der im Währungskorb enthaltenen Staaten angepasst werden kann. Es ist davon auszugehen, dass eine unabhängige supranationale Zentralbank - domiziliert etwa in Singapur - die „BRICS-Währung“ geldpolitisch steuert und der für die permanente Golddeckung erforderliche Goldhandel z.B. über die Shanghai Gold Exchange abgewickelt werden könnte. China würde mit einem Husarenstreich die USA nicht nur als mächtigste Handelsmacht sondern auch als Weltleitwährungsstaat ablösen.

Selbst der „Petro-Dollar-Markt“ wurde in den vergangenen Monaten bereits erfolgreich aufgelöst: Der Iran etwa bezog namhafte Öllieferungen aus Russland gegen Rubel-Zahlung. Für die USA würde eine tatsächliche „Zeitenwende“ eintreten, denn nicht nur der Bedeutungsverlust der ehemaligen Weltleitwährung würde sich wirtschaftlich massiv negativ auswirken - vor allem die immer mehr ausufernden Leistungsbilanzdefizite könnten über eine goldgedeckte „BRICS-Währung“ nicht mehr weiter finanziert werden. Die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse lebende US-Volkswirtschaft mit jährlich namhaften Rüstungsausgaben hätte ein ernsthaftes Problem. Und eine Kurzschlussreaktion der USA könnte weltweit fatale Folgen haben.

Letztlich gilt: Wer einen Leistungsbilanzüberschuss - also eine prosperierende Wirtschaft - besitzt und gleichzeitig eine geringe Staatsverschuldung vorweisen kann, macht weltweit die Ansage. Nach diesem Prinzip ist die USA mit ihrem US-Dollar, der bis zum 15.08.1971 („Nixon-Schock“) ebenfalls goldgedeckt war, nach dem Zweiten Weltkrieg zur führenden internationalen Währung geworden und konnte die damit verbundene Macht ausnutzen.

Nachteilig könnte sich für die Pläne der „BRICS-Staaten“ lediglich die momentan noch immer instabile Situation der chinesischen Wirtschaft auswirken, die noch immer mit den Folgen der Corona-Lockdowns zu kämpfen hat. Fragile Lieferketten und vor allem die Situation im nationalen Immobilienmarkt lassen ein Wachstum der chinesischen Wirtschaft in diesem Jahr von „nur“ 3,2%-4,0% erwarten. Auch Indien kämpft im Kontext der neuen „BRICS-Währung“ um mehr Einfluss. Sollten sich die Gründungsmitglieder sowie die assoziierten Staaten allerdings gegen die USA einig sein, könnte in Kürze die Weltwirtschaft nach neuen Spielregeln spielen müssen.